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Die Pfadfinderstämme von St. Albertus Gießen und St. Josef Langgöns verteilen das Licht des Friedens auf dem Weihnachtsmarkt am Stadtkirchenturm. FOTO: HF

Botschafter des Friedens

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Gießen(hf). Die seit vielen Jahren stattfindende Friedenslicht-Aussendung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Dekanat Gießen wurde in diesem Jahr von den Pfadfinderstämmen von St. Albertus Gießen und St. Josef Langgöns übernommen. In einer kleinen Prozession trugen die Pfadfinder es am Mittwochabend aus dem Stadtkirchturm auch zur Bühne auf dem Kirchenplatz, wo sie es an alle Menschen mit Mut zum Frieden weitergaben. Wer keine Laterne dabei hatte, konnte eine Kerze für den Transport bekommen, um das Licht mit allen zu teilen - für Frieden und Hoffnung. Die Gießener Pfadfinder hatten das Friedenslicht am vergangenen Sonntag in Mainz in Empfang genommen. Im Jahr 1986 entstand im Österreichischen Rundfunk die Idee, ein Licht aus Bethlehem solle als Botschafter des Friedens durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden. Seit 1986 wird das Friedenslicht in den Wochen vor Weihnachten von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu entzündet. Von Bethlehem reist das Licht mit dem Flugzeug nach Wien, von wo aus es am dritten Adventswochenende in alle Welt gesandt wird. Insbesondere die Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben sich des Friedenslichtes angenommen und sorgen dafür, dass es in den meisten europäischen Ländern verbreitet wird.

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