Bombenfund beim zukünftigen Gefahrenabwehrzentrum

Ausgerechnet auf dem Baugrundstück des künftigen Gefahrenabwehrzentrums am Stolzenmorgen ist am Freitag gegen 15.45 Uhr eine 50-Kilogramm-Fliegerbombe gefunden worden. Das Gebiet am ehemaligen US-Depot musste im Radius von 500 Metern evakuiert werden. Gegen 22.15 Uhr wurde die Bombe vom Kampfmittelräumdienst des Regierungspräsidiums Darmstadt entschärft.

Ausgerechnet auf dem Baugrundstück des künftigen Gefahrenabwehrzentrums am Stolzenmorgen ist am Freitag gegen 15.45 Uhr eine 50-Kilogramm-Fliegerbombe gefunden worden. Das Gebiet am ehemaligen US-Depot musste im Radius von 500 Metern evakuiert werden. Gegen 22.15 Uhr wurde die Bombe vom Kampfmittelräumdienst des Regierungspräsidiums Darmstadt entschärft.

Polizei, Feuerwehr, Ordnungsbehörde und DRK-Rettungsdienst waren mit zahlreichen Kräften vor Ort. Betroffen waren neben Firmen auch ein Bürogebäude der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung. Die Sporthalle der Albert-Schweitzer-Schule wurde als Notunterkunft für Anwohner genutzt. Betroffen waren nach Angaben der Stadt 150 bis 200 Menschen. Sie wurden mit Stadtbussen in die Turnhalle gebracht. Zahlreiche Straßen rund um das Areal waren gesperrt; unter anderem die Rödgener Straße ab dem Abzweig zur K 22 und ab der Gabelung zur Grünberger Straße sowie die Rudolf-Diesel-Straße ab dem Abzweig Oberlache.

Entdeckt worden war die Bombe beim Abriss einer Halle. Es handelt sich um eine amerikanische GP 100 LBS mit einem mechanischen Heck-Zünder. Akut bestehe keine Gefahr, gab René Bennert um kurz vor 20 Uhr Entwarnung. Entschärft wurde die Bombe mit einem Fernauslösersystem aus der Deckung. Der Grund: Die Bombe lag oberirdisch.

Am 28. Februar 2018 war in direkter Nähe zum jetzigen Fundort bereits eine 50-Kilo-Bombe gefunden worden. Auch dort konnte sie problemlos entschärft werden.

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