Blüte nach 19 Jahren

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Gießen (pm). In den kommenden Tagen wird ein sehr seltenes Ereignis im Botanischen Garten zu bewundern sein: die Blüte einer Titanwurz. Dies ist nach fast 19 Jahren das erste Mal, dass sich der größte Blütenstand im Pflanzenreich in den Gießener Gewächshäusern öffnet. Die Titanwurz erreicht Höhen von drei Metern, im Botanischen Garten werden derweil bis zu 1,80 Meter erwartet.

Gießen (pm). In den kommenden Tagen wird ein sehr seltenes Ereignis im Botanischen Garten zu bewundern sein: die Blüte einer Titanwurz. Dies ist nach fast 19 Jahren das erste Mal, dass sich der größte Blütenstand im Pflanzenreich in den Gießener Gewächshäusern öffnet. Die Titanwurz erreicht Höhen von drei Metern, im Botanischen Garten werden derweil bis zu 1,80 Meter erwartet.

Wann sich die Blüte öffnen wird, ist schwer vorherzusagen. Nach jetzigem Stand sollte es frühestens am Donnerstag geschehen, es kann aber auch Samstag werden. Die Öffnungszeit beträgt dabei zwischen 12 und 72 Stunden, dann schließt sich das Hochblatt und der Kolben kippt zur Seite. Das Unangenehme dieser auf Sumatra beheimateten Pflanze ist, dass es eine Aasblume ist. Es werden daher Verwesungsdüfte produziert, die Fliegen als Bestäuber anlocken.

Die Pflanze kann hinter der Tür zum Kanarenhaus in unmittelbarer Nähe des Eingangs an der Senckenbergstraße betrachtet werden. Der Duft wird über die geöffnete Lüftung wahrnehmbar sein. Besucher folgen am einfachsten der Beschilderung "Titanwurz".

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