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Der Blau-Weiß-Vorsitzende Alexander Jendorff ehrte Helmut Appel und Peter Sommer für ihre 30- bzw. 40-jährige Mitgliedschaft (v.l.). Es fehlt der dritte Jubilar Gerd Zimmer. (Foto: pv)

Blau-Weiß optimistisch nach "hartem Jahr"

Gießen (pm). Nach einem harten Jahr der Arbeit und Stabilisierung konnte der Erste Vorsitzende der Spielvereinigung Blau-Weiß Gießen – Prof. Alexander Jendorff – eine positive Bilanz ziehen.

Auf der Mitgliederversammlung seines Vereins im Nordstadtzentrum ließ er das Jahr Revue passieren. Obwohl große sportliche Erfolge ausblieben, konnte die Spielvereinigung positiv verbuchen, dass sie mittlerweile für alle Altersgruppen ein sportliches Angebot (von der G- bis zur A-Jugend sowie zwei Aktiven-Mannschaften, eine AH- und eine Freizeitmannschaft) unterbreiten kann. Dies stelle in Stadt und Kreis Gießen keine Selbstverständlichkeit mehr dar.

Mehr noch betonte Jendorff das gewachsene Vertrauen der städtischen Institutionen und der Gesellschaft in den Verein, das zu einem sehr guten, lösungsorientierten Arbeitsklima geführt habe. Die Blau-Weißen würden als seriöse und konstruktiv arbeitende Partner wahrgenommen. Als weiteren Erfolg hob er die bevorstehende Rückkehr des Vereins an seine angestammte Heimat – die Ringallee – hervor (die GAZ berichtete gestern). Die zahlreich anwesenden Mitglieder wünschten sich diese Rückkehr sehnlichst.

Was den Kunstrasenplatz betrifft, zeigte er sich mit Blick auf die laufenden Gespräche mit der THM optimistisch. Entscheidend sei, den "Markenkern" des Vereins – die Verbindung von Fußball und Sozialarbeit in der Nordstadt – weiter zu schärfen und durch neue Projekte zu unterfüttern. Hierzu sei der Ausbau der Kooperationen wichtig, aber auch die Verbreiterung der Basis engagierter Mitglieder. In diesem Zusammenhang gratulierte er unter anderem den jungen Trainerinnen und Trainer, die gerade ihre C-Lizenz erfolgreich bestanden haben. Nun verfüge der Verein über acht lizensierte und weitere vier engagierte Trainer.

Daran anknüpfend beschloss die Mitgliederversammlung ein Grundsatz- und Arbeitsprogramm, das der Vorstand ausgearbeitet hatte. Zudem wurde eine neue Satzung verabschiedet. Der Vorsitzende gab für das Jahr 2015 das Motto aus: Den Verein gemeinsam (an der Ringallee mit neuem Platz) neu entwickeln.

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