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Bilder von Uecker und Kirkeby im Liebig-Center

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Von: Redaktion

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Gießen (pm). Nach der Ausstellung mit Markus Lüpertz (2015) sorgt der Zülpicher Galerist für Gegenwartskunst, Gundolf Roy, mit Unikaten und Editionen von Günther Uecker und Per Kirkeby einmal mehr für künstlerische Qualität im Foyer der radiologischen und neurologischen Gemeinschaftspraxis im Liebig-Center (Bahnhofstraße 64). Die 23 Grafiken beider Künstler sind dort bis Ende des Jahres der Öffentlichkeit zugänglich. Der Däne Kirkeby ist durch Malerei, Grafik und seine Backsteinskulpturen international bekannt geworden. Ueckers Name ist für viele mit seinen reliefartigen Nagelbildern verbunden. Die Ausstellung zeigt ihn dagegen als Grafiker. In seiner neunteiligen Mappe der Friedensgebote, von denen hier fünf gezeigt werden, setzt er sich mit dem Thema der Weltreligionen auseinander und bezieht sich auf verschiedene religiöse Motive, Textstellen oder Glaubensansätzen aus dem Christentum, Judentum und dem Islam.

Gießen (pm). Nach der Ausstellung mit Markus Lüpertz (2015) sorgt der Zülpicher Galerist für Gegenwartskunst, Gundolf Roy, mit Unikaten und Editionen von Günther Uecker und Per Kirkeby einmal mehr für künstlerische Qualität im Foyer der radiologischen und neurologischen Gemeinschaftspraxis im Liebig-Center (Bahnhofstraße 64). Die 23 Grafiken beider Künstler sind dort bis Ende des Jahres der Öffentlichkeit zugänglich. Der Däne Kirkeby ist durch Malerei, Grafik und seine Backsteinskulpturen international bekannt geworden. Ueckers Name ist für viele mit seinen reliefartigen Nagelbildern verbunden. Die Ausstellung zeigt ihn dagegen als Grafiker. In seiner neunteiligen Mappe der Friedensgebote, von denen hier fünf gezeigt werden, setzt er sich mit dem Thema der Weltreligionen auseinander und bezieht sich auf verschiedene religiöse Motive, Textstellen oder Glaubensansätzen aus dem Christentum, Judentum und dem Islam.

Bis Ende des Jahres zu sehen

»Dass Künstler ihre Zeichnungen und Vorlagen einfach in eine Siebdruckwerkstatt geben, Farben bestellen und dann auf das fertige Produkt warten, sei ein Unding. Das macht ein Neuling vielleicht einmal. Oft sind bis zu 15 Farben und damit 15 Druckvorgänge im Spiel. Manchmal wünscht ein Künstler eine bestimmte Schattierung oder Nuance. Viele der Künstler bleiben einige Tage in der Werkstatt, um jeden Schritt zu besprechen«, beschreibt Roy seine vorrangige Tätigkeit als Spezialist für Siebdrucke, Radierungen und Lithographien bekannter zeitgenössischer Künstler wie Georg Baselitz, A.R. Penck, Jörg Immendorff, Christian Boltanski, Armin Mueller-Stahl, Heiner Meyer u.a.

»Für die ersten Abzüge gibt es einen ganz eigenen Markt, da es sich um Drucke mit einem starken Original-Charakter handelt wie auch Prints mit einer zwar limitierten, aber immerhin größeren Auflage das Interesse jungen Sammler mit kleinerem Budget ansprechen«, so Gundolf Roy, der aufgrund persönlicher Nähe seine renommierten Kunden auch regelmäßig in den eigenen Räumen präsentiert.

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