Pläne von Faber & Schnepp

BID Seltersweg »dankbar und glücklich«

  • Marc Schäfer
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Gießen (mac). Heinz-Jörg Ebert, der Vorsitzende des BID Seltersweg, zeigt sich »außerordentlich dankbar und glücklich« über die aktuelle Entwicklung im Seltersweg 83-85. Wie am Freitag berichtet, hat das heimische Bauunternehmen Faber & Schnepp die Doppelimmobilie im Seltersweg, in der früher die Schuhkette »CCC« und Modefilialist »The Sting« untergebracht waren und die wegen eines längeren Leerstands oft als »Sorgenkind« der Fußgängerzone bezeichnet wurde, gekauft, um dort den innerstädtischen Wandel voranzutreiben.

Aus dem reinen Einzelhandelsobjekt soll ein Standort für eine vielseitige Mehrfachnutzung u. a. mit Nahversorger, Kindertagesstätte und mehr werden.

»Hier wird ein wesentlicher Mosaikstein mit Leuchtturmcharakter für die Weiterentwicklung und den bevorstehenden Wandel von Innenstädten entstehen«, sagt Ebert, der von Beginn an »involviert sein durfte«, wie er sagt. Der Vorbesitzer, die CommerzReal, habe mit dem Verkauf ein weiteres Mal Kooperationsbereitschaft unter Beweis gestellt. »Besonders glücklich sind wir vom BID aber vor allem darüber, dass sich mit dem Gießener Traditionsunternehmen Faber & Schnepp ein heimischer Projektentwickler dieser wichtigen Immobilie angenommen hat. Wir spüren, wie die nachhaltige Entwicklung der Innenstadt für Faber&Schnepp ein echtes Anliegen ist«, sagt Ebert. Das Unternehmen habe ein »beeindruckendes Konzept« ausgearbeitet, das eine »zukunftsorientierte multifunktionale Nutzung mit regionalem Bezug, Wohnen und Dienstleistung beinhaltet«, sagt Ebert. »Wir freuen uns, als BID Seltersweg unseren Beitrag geleistet und Brücken geschlagen zu haben.« Ebert sieht das Engagement von Faber & Schnepp als Glücksfall für die Innenstadt.

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