300 Besucher erleben Blasmusik im Doppelpack

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Draußen war vom Frühling nichts zu spüren beim Frühlingskonzert des Musikvereins Allendorf 1963. Doch das beeindruckte die rund 300 Gäste in der Mehrzweckhalle nicht, schließlich kamen sie, um "Blasmusik im Doppelpack" zu erleben. So lautete das Motto des Nachmittags. Einen "Gruß an Böhmen" schickte die gastgebende Blaskapelle vom Musikverein zu den Menschen in der Halle, die sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen konnten. Claus Schmidt, Sänger der Kapelle, führte durch den ersten Teil und erläuterte auch, wie es zu einem solchen Konzert kommt. Viele Ideen gibt es dazu im Vorfeld von den Musikern, es wird diskutiert und viel geredet. "Und zum Schluss entscheidet der Kapellmeister", gab Schmidt schmunzelnd bekannt. Das Klima in der Kapelle sei gut, freute er sich. "Wir sind gute Freunde geworden". Das zeigte sich auch, als die Musiker ihrer Mitstreiterin Kathrin Bader zum Geburtstag gratulierten.

Draußen war vom Frühling nichts zu spüren beim Frühlingskonzert des Musikvereins Allendorf 1963. Doch das beeindruckte die rund 300 Gäste in der Mehrzweckhalle nicht, schließlich kamen sie, um "Blasmusik im Doppelpack" zu erleben. So lautete das Motto des Nachmittags. Einen "Gruß an Böhmen" schickte die gastgebende Blaskapelle vom Musikverein zu den Menschen in der Halle, die sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen konnten. Claus Schmidt, Sänger der Kapelle, führte durch den ersten Teil und erläuterte auch, wie es zu einem solchen Konzert kommt. Viele Ideen gibt es dazu im Vorfeld von den Musikern, es wird diskutiert und viel geredet. "Und zum Schluss entscheidet der Kapellmeister", gab Schmidt schmunzelnd bekannt. Das Klima in der Kapelle sei gut, freute er sich. "Wir sind gute Freunde geworden". Das zeigte sich auch, als die Musiker ihrer Mitstreiterin Kathrin Bader zum Geburtstag gratulierten.

Polka und Walzer, mal böhmisch, mal aus dem Egerland wechselten sich ab. Vor dem Stück von Hubert Wolf "Ja wir Böhmerländer ham’en Stammtisch" versprachen Claus Schmidt und Sängerin Ina Adams, möglichst die böhmische Mundart anzuwenden. Und es gelang den beiden gut. "Wer nix derheirat", trug Rudi Pilz, der in Eger zur Welt kam, mit Ina Adams auch in Mundart vor. Die Polka "immer wenn es am schönsten ist", beendete das Programm der Blaskapelle, doch die Gäste verlangten eine Zugabe, die mit "Brouda Liederle" erfüllt wurde.

Die Blaskapelle unter Leitung von Rudi Pilz musste das kurzweilige Konzert nicht alleine bestreiten. Als musikalische Gäste hatten die Musiker die Original Münchholzhäuser Blaskapelle eingeladen. Sie verabschiedete nun offiziell Rudi Pilz, der 50 Jahre in den Reihen der Kapelle als Trompeter und Flügelhornist mitspielte. Carsten Enders würdigte das große Engagement von Pilz, der auch als Vorstandsmitglied fungierte. Zu Ehren des Allendorfer Kapellmeisters kam auch der Fanclub der MBK aus Allendorf/Lumda, der die gute Zusammenarbeit mit ihm zum Ausdruck brachte. "Die MBK ist da", war der erste Titel, den Carsten Enders ansagte und der von Edi Sagert dirigiert wurde. Von alter Liebe und jungen Herzen sangen und spielten die Musiker aus dem Nachbarort, versprachen "Wir sehen uns wieder" und machten mit dem Kufsteiner Lied den blasmusikbegeisterten Gästen im Saal eine große Freude.

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