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Die Stadt gibt eine Bestandsgarantie für das Freibad in Kleinlinden ab.

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Bestandsgarantie für Freibad in Kleinlinden

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Die Aufregung war groß, als Anfang Juli die Öffnungszeiten des Freibades in Kleinlinden eingeschränkt wurden. Jetzt erklärte Stadtwerke-Dezernentin Eibelshäuser: "Niemand will die Schließung".

Gießen-Kleinlinden (mö). Die Aufregung war groß, als in der Hitzeperiode Anfang Juli die Öffnungszeiten der Freibäder in Kleinlinden und Lützellinden eingeschränkt wurden. Während die Stadtwerke als Grund einen vorübergehenden Personalengpass angaben, wurde aus der Ortspolitik die Befürchtung geäußert, dass die Schließung der Freibäder "strategisch vorbereitet" werde. Nun hat die Stadt in Person der Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzenden Astrid Eibelshäuser eine klare Bestandsgarantie für das Freibad in Kleinlinden gegeben. "Niemand hat die Idee, dieses wichtige Ortsteilfreibad zu schließen", erklärte die SPD-Stadträtin im Rahmen einer Ortsbegehung der SPD-Stadtverordnetenfraktion in Kleinlinden.

Eibelshäuser stellte sogar weitere Investitionen in das Stadtteilfreibad in Aussicht. Da es bei der Begehung der Fraktion ausschließlich um Kleinlindener Themen ging, fand das Freibad in Lützellinden keine Erwähnung. Diesbezüglich gibt es das Versprechen der Stadtwerke aus dem Juli, wonach keine "Austrocknung" der beiden Stadtteilbäder geplant sei.

Bei der Begehung in Kleinlinden standen ansonsten Verkehrsthemen im Mittelpunkt. Von ihren Parteifreunden vor Ort erfuhren die Stadtverordneten von Problemen im Bereich der Brüder-Grimm-Schule. Vom "Chaos" vor der Schule durch "Elterntaxis" wurde berichtet, zudem sind die Sozialdemokraten unzufrieden mit dem dortigen Standort der Bushaltestelle. Urteil der Genossen: "Für viele Personen schwer zu erreichen und nachts unangenehm". Auch die "ungeordnete Verkehrssituation" im Ortskern von Kleinlinden und der Verkehrslärm wurden thematisiert. Mindestens nachts müsse daher eine flächendeckende Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 her, hieß es. Auch an anderen Stellen im Ort werde zu schnell gefahren. Der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion, Christian Heimbach, wurde grundsätzlich: "Problem an vielen Stellen in der Stadt ist die große Menge an Autos, die häufig sogar die Busse behindern und den Öffentlichen Personennahverkehr unattraktiv machen." Der Verkehrsfluss des ÖPNV indes müsse gewährleistet werden und mehr in "sichere Radwege" investiert werden.

Fraktionschef Christopher Nübel kündigte für den Herbst Anträge zu den Problemen an. Von denen muss er die Koalitionspartner CDU und Grüne nun überzeugen.

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