Beratung in schwierigen Zeiten

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Gießen(pm). Das Diakonische Werk Gießen versucht auch in Corono-Zeiten alles, seine Aufgaben für Menschen in der Stadt und im Landkreis wahrzunehmen.

Generell gilt, dass persönliche Kontakte und Beratungen eingeschränkt sind und dass darauf geachtet wird, die Abstands- und Hygienemaßnahmen einzuhalten. Mit telefonischen Kontakten und über E-Mail (siehe Homepage diakonie-giessen.de) sind aber auch Beratungen möglich.

In der Wohnungslosenhilfe ist in der offenen Tagesaufenthaltsstätte "Die Brücke" ein Aufenthalt derzeit nicht möglich, aber Einzelberatungen nach Termin, das Duschangebot und die Postabholung für viele Postadressen existieren weiterhin. Auch erhalten die Wohnungslosen abgepackte Essen während der täglichen Postabholung von 11 bis 13 Uhr. Die Mitarbeiter in der aufsuchenden Straßensozialarbeit besuchen nach wie vor die Wohnungslosen, die ansonsten derzeit überhaupt keine Ansprache mehr haben.

Auch in der Bahnhofsmission ist der offene Aufenthalt nicht mehr möglich, lediglich Einzelgespräche erfolgen, eine Arbeit auf und an dem Gleis wird derzeit nicht wahrgenommen. Bis zum heutigen Montag ist sie geschlossen.

Jugendtreffs in Gießen und Lollar, die Gemeinwesenarbeit Gießen-West und die Sozialarbeit an Schulen arbeiten derzeit intern in den Einrichtungen, betätigen sich an konzeptionellen Fragestellungen und an Jahresberichten sowie an erforderlichen Verwaltungsarbeiten. Selbstverständlich wird versucht, Kontakt aufrecht zu erhalten zu Jugendlichen, Kindern und/oder Eltern.

Das Quartiersmanagement in der Gießener Weststadt hat eine Einkaufshilfe für die Bewohner im Stadtteil gestartet (Kontaktdaten: www.giessen.de. Ein Pool von mehreren Mitarbeitern und Freiwilligen hat sich gefunden und gemeinsam mit anderen Einrichtungen, etwa der Jugendwerkstatt Gießen, kann die Unterstützung organisiert werden.

Das Beratungszentrum der Diakonie in Gießen in der Südanlage21 ist zwar nicht mehr offen zugänglich, jedoch werden vereinbarte Termine auch zu persönlichen Gesprächen wahrgenommen. Wer Kontakte zum Beratungszentrum (Frauen- und Schwangeren-, Schuldner-, Migrations-, Sucht, Straffälligen- oder Flüchtlingsberatung) sucht, kann dies unter 06 41-93 22 80 erreichen.

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