Bebop, Blues und Balladen im Botanischen Garten

"Bebop, Blues und Balladen – energiegeladen" nennt sich das Programm, das der Frankfurter Tenorsaxofonist Gustl Mayer und der Gießener Baritonsaxofonist Ekkehard Jost für ihr gemeinsames Konzert im Botanischen Garten zusammengestellt haben: Am Sonntag, 1. Juli, treten sie ab 11 Uhr im Rahmen der Botanischen Konzerte auf.

Songs und Balladen aus dem "Great American Songbook", aber auch Titel aus dem Repertoire großer Jazz-Heroen wie Duke Ellington, Dizzy Gillespie und Charlie Parker geben viel Raum für Soli- und Kollektiv-Improvisationen.

Gustl Mayer gilt als einer der bedeutendsten Altmeister der Frankfurter Jazz-Szene, in der er unter anderem mit Musikern wie Emil Mangelsdorff, Paul Kuhn, Volker Kriegel und Clark Terry zusammenarbeitete. Ekkehard Jost, ein musikalischer Freigeist, der souverän zwischen diversen Stilbereichen des Jazz pendelt, muss der Gießener Jazz-Szene nicht eigens vorgestellt werden.

Begleitet werden die beiden Saxofonisten durch ein exzellentes amerikanisch-deutsch-polnisches Trio. Der US-amerikanische Pianist Bob Degen, der seit den 1970er Jahren vorwiegend in Deutschland lebt und arbeitet, spielte auf seinen Wegen durch die Welt des Jazz mit so namhaften Größen wie Art Farmer, Dexter Gordon und Buddy de Franco. Der Kölner Kontrabassist Dieter Manderscheid, ein jazzmusikalischer Weltbürger, bildet in Josts Gruppen und Projekten seit rund 25 Jahren den ebenso stabilen wie dynamischen Untergrund. Der in Frankfurt lebende Schlagzeuger Janusz Maria Stefanski gehört zu den Wegbereitern des zeitgenössischen Jazz in Polen, wo er mit Musikern wie Tomasz Stanko und Zbigniew Seifert zusammenarbeitete.

Drei der fünf Mitglieder der Formation Roots sind Träger des Hessischen Jazzpreises.

Als weiteres Konzert in der Reihe der Botanischen Konzerte spielt am 15. Juli Jean Faure et son Orchestre: "Klassiker des französischen Chanson von Georges Brassens über Boris Vian bis zu Claude Nougaro". Auch dieses Konzert beginnt um 11 Uhr. pm

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