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Gemeinsam mit Regierungspräsident Ullrich schmücken die Kinder der Erstaufnahmeeinrichtung den Baum. Foto: PM

Baumschmücken in der Erstaufnahmeeinrichtung

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Gießen(pm). Was in Deutschland ganz normal ist, ist für die Kinder in der Erstaufnahmeeinrichtung Hessen (EAEH) etwas Außergewöhnliches. Es ist ihre erste Vorweihnachtszeit und damit auch die erste Berührung mit so mancher mitteleuropäischen Tradition. Gemeinsam mit Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich schmückten sie einen Weihnachtsbaum. Besonders bewegend waren die Wunschkarten, die die Kinder geschrieben hatten. Diese schmücken nun die weihnachtlichen Bäume und zeugen von Träumen für eine gute Zukunft.

Der Alltag für das Regierungspräsidium Gießen sei geprägt von Asylverfahren und Integration. "Da kommt ein solcher Termin auch einmal gelegen, um diesen Alltag zu durchbrechen", erklärte RP Ullrich. "Diese besinnliche Zeit soll uns daran erinnern, dass Traditionen und Werte Menschen über die Grenzen ihrer Herkunftsländer und Muttersprachen hinweg verbinden können." FAFH-Chef Manfred Becker hob die integrative Bedeutung von Alltagssituationen hervor, die die strukturelle Vermittlung von Inhalten in Integrationskursen ergänze: "Wir wollen Werte nicht nur vermitteln, sondern auch vorleben." Dazu gehöre auch ganz einfach das Schmücken eines Christbaums. "Wir sollten keine Ängste haben, den Kindern in der Erstaufnahme Weihnachten zu erklären", sagte Ullrich.

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