Bauabschnitt soll kommenden Sommer beendet sein

Gießen (ck). Kompetente Hilfe hatte sich die Wohnbau Gießen GmbH als Bauherrin zum ersten Spatenstich für ihre neue Senioren-Wohnanlage im Eichendorffring eingeladen.

Gießen (ck). Kompetente Hilfe hatte sich die Wohnbau Gießen GmbH als Bauherrin zum ersten Spatenstich für ihre neue Senioren-Wohnanlage im Eichendorffring eingeladen. Fünf kleine Helfer waren mit ihren Schippchen von der benachbarten Kindertagesstätte der evangelischen Andreasgemeinde herübergekommen, um tatkräftig mit anzufassen. Nach dem Abriss der 1968 gebauten Wohnanlage, die - so Wohnbau-Geschäftführer Volker Behnecke - aus baulichen und wirtschaftlichen Gründen nicht mehr zu sanieren war, kann nun mit dem ersten Bauabschnitt des "Wohnparks Eichendorffring" begonnen werden. Entstehen sollen dort auf vier Etagen 16 Zwei- und drei-Zimmer-Wohnungen von 59 bis 76 Quadratmeter Wohnfläche.

Die Kosten des öffentlich geförderten Neubaus belaufen sich auf 2,25 Millionen Euro, woran sich das Land und die Stadt beteiligen werden. Der Beginn des zweiten Bauabschnitts ist für das kommende Jahr vorgesehen, der dritte soll 2011 abgeschlossen sein.

OB Heinz-Peter Haumann betonte als Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnbau, dass es in Gießen eine große Nachfrage nach alten- und behindertengerechten Wohnungen gebe. Die neuen Gebäude würden sich gut in die Umgebung einpassen. Für die Bauzeit bat Haumann die Anwohner um Nachsicht für die Beeinträchtigungen, die eine solche Maßnahme nun einmal mit sich bringen könne. Dass für den Bau alte Bäume gefällt werden mussten, nannte der OB "notwendig". In jedem Fall seien nach Abschluss der Arbeiten Ersatzanpflanzungen vorgesehen.

Die Wohnanlage wird Behnecke zufolge in "energetisch hoch optimierter Bauweise" erstellt. Das helfe Heizkosten zu sparen und sorge für ein angenehmes Wohnklima. Auch trügen die verglasten Balkone, die vor den Wohnungen aufgeständert werden, einen wichtigen Teil zum Energiesparen bei. Mit dem Einbau einer Photovoltaik- und einer Regenwassernutzungsanlage stelle sich die Wohnbau "ihrer ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung für eine nachhaltige Gebäudebewirtschaftung.

Der Wohnbau-Geschäftsführer kündigte an, dass die Bauabschnitte zwei und drei des "Wohnpark Eichendorffring" ohne öffentliche Förderung finanziert werden sollen.

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