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Waldeinsatz der Jagdgenossenschaft und weiterer Helfern. FOTO: PM

300 Bäumchen in Rödgen gepflanzt

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Gießen-Rödgen(pm). Traubeneiche und Weißtanne sind zwei Baumarten, mit denen die Biodiversität von heimischen Wäldern erhöht werden kann. Stadtwaldförster Ernst-Ludwig Kriep vom Liegenschaftsamt Gießen verspricht sich dadurch eine höhere Wiederstandsfähigkeit der Waldbestände gegen steigenden Temperaturen und der Zunahme von Trockenphasen im Rahmen des Klimawandels.

In einer Pflanzaktion der Jagdgenossenschaft Rödgen wurden im Rödgener Wald nach Vorgabe des Stadtförsters knapp 300 junge Bäumchen gepflanzt, mit Draht geschützt und angegossen. Beteiligt waren neben Jagdgenossen auch Jagdpächter Markus Paul mit seinen Jägern und mehrere Privatpersonen.

"Der Wald ist in seiner Funktion als Kohlenstoffspeicher und Produzent von Sauerstoff unverzichtbar für den Menschen. Wir müssen jetzt alles dafür tun, dass der Wald es schafft, den Folgen des Klimawandels zu trotzen und nicht großflächig verschwindet", sagte der Vorsitzende der Rödgener Jagdgenossen, Konstantin Becker, zum Abschluss der Aktion.

So eine Pflanzaktion sei natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Entscheidend werde sein, ob die Politik nun mehr auf die Meinung von Wissenschaft und Fachleuten hören und schnell das Ihre dafür tun werde, um die Klimaveränderung noch so abzumildern, "dass ein mit heute vergleichbares Leben zukünftig noch möglich sein wird",

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