Ausgebüxter Adler zieht viele Schaulustige an

Gießen (kw). Der Weißkopfseeadler "Rayka" genießt nach wie vor bei Gießen seine Freiheit. Das bestätigte der Falkner Berthold Geis auf AZ-Anfrage.

Er kenne den genaueren Aufenthaltsort, wolle ihn aber nicht nennen. Denn zahlreiche Menschen "wollen den Adler fotografieren, und das natürlich möglichst aus der Nähe. Damit machen sie ihn erst recht scheu." Damit machten sie es ihm immer schwerer, seinen ausgebüxten Vogel einzufangen. Viele Neugierige riefen ihn an, um zu fragen, wo sie "Rayka" finden können. Geis bittet darum, den Vogel möglichst in Ruhe zu lassen und auf keinen Fall zu füttern.

Wahrscheinlich müsse die sechs Monate alte "Rayka" erst einmal hungrig werden, bevor sie ihn an sich heranlasse. Dann könne sie sich bald wieder an das Leben in der Falknerei in Villmar bei Limburg gewöhnen.

Grundsätzlich wäre es auch denkbar, dass der mächtige Vogel auf Dauer in Freiheit zurechtkommt, so Geis. "Ich habe aber die Befürchtung, dass er ein Verkehrsopfer wird oder etwas Falsches frisst und daran zugrunde geht."

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