Auch mit 99 Jahren spielt Hertha Alswede noch Klavier

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  • Oliver Schepp
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Gießen (ep). Am Montag feierte Hertha Alswede in der Rodheimer Straße ihren 99. Geburtstag. Auch dieses hohe Alter kann sie nicht von ihrem liebsten Hobby trennen: dem Klavierspiel. Bis vor wenigen Jahren erteilte die Jubilarin sogar noch selbst Klavierunterricht. Ursprünglich stammt sie aus Hamburg. Wie bei so vielen Frauen ihrer Generation machte der Zweite Weltkrieg einen Strich durch ihre Lebensplanung. Ihr Musikstudium musste sie abbrechen, weil sie 1939 als Rotkreuzschwester verpflichtet wurde. 1941 heiratete sie den Pastor Hans Alswede und zog 1956 mit ihrer Familie nach Schleswig-Holstein, fünf Jahre später nach Uelzen und 1963 nach Mainzlar. Hertha Alswede arbeitete 15 Jahre lang als Schwester in der Gießener Psychiatrischen Klinik. Außerdem leitete sie über Jahrzehnte diverse Chöre und spielte Kirchenorgel sowie Klavier. Seit 1997 ist sie verwitwet. Vor 20 Jahren zog Hertha Alswede ins AWO-Heim Lollar und engagierte sich als Vorsitzende des Heimbeirats. Seit fünf Jahren lebt sie jedoch bei ihrem jüngsten Sohn in Gießen. Zum Geburtstag gratulierten unter anderem die zwei Söhne, sechs Enkel sowie acht Urenkel. Die Glückwünsche der Stadt Gießen überbrachte am Montag Stadträtin Monika Graulich. (Foto: Schepp)

Gießen (ep). Am Montag feierte Hertha Alswede in der Rodheimer Straße ihren 99. Geburtstag. Auch dieses hohe Alter kann sie nicht von ihrem liebsten Hobby trennen: dem Klavierspiel. Bis vor wenigen Jahren erteilte die Jubilarin sogar noch selbst Klavierunterricht. Ursprünglich stammt sie aus Hamburg. Wie bei so vielen Frauen ihrer Generation machte der Zweite Weltkrieg einen Strich durch ihre Lebensplanung. Ihr Musikstudium musste sie abbrechen, weil sie 1939 als Rotkreuzschwester verpflichtet wurde. 1941 heiratete sie den Pastor Hans Alswede und zog 1956 mit ihrer Familie nach Schleswig-Holstein, fünf Jahre später nach Uelzen und 1963 nach Mainzlar. Hertha Alswede arbeitete 15 Jahre lang als Schwester in der Gießener Psychiatrischen Klinik. Außerdem leitete sie über Jahrzehnte diverse Chöre und spielte Kirchenorgel sowie Klavier. Seit 1997 ist sie verwitwet. Vor 20 Jahren zog Hertha Alswede ins AWO-Heim Lollar und engagierte sich als Vorsitzende des Heimbeirats. Seit fünf Jahren lebt sie jedoch bei ihrem jüngsten Sohn in Gießen. Zum Geburtstag gratulierten unter anderem die zwei Söhne, sechs Enkel sowie acht Urenkel. Die Glückwünsche der Stadt Gießen überbrachte am Montag Stadträtin Monika Graulich. (Foto: Schepp)

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