Antisemitismus im Comic der 1940er Jahre

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Gießen(pm). Am Donnerstag, 20. Februar, um 19 Uhr lädt der ViBB e.V. zu einem Vortrag von Markus Streb in das ZiBB in der Hannah-Arendt-Straße 8 ein. Thema des Vortrags ist "Antisemitismus im Comic der 1940er Jahre - Stereotype und Gegenstrategien".

Comics, die in den 1940er Jahren erschienen, sind unmittelbar mit der Vernichtung der europäischen Juden konfrontiert. Sie thematisieren diese jedoch nur selten explizit. Es finden sich darin viel mehr allgemeinere Bezüge auf und Reflexionen des Antisemitismus. Die Comics müssen dabei mit dem Dilemma umgehen, Juden ins Bild zu setzen ohne antisemitische Stereotype zu reproduzieren. Sie finden dafür unterschiedliche Strategien. Der Vortrag fragt nach den Gründen für Antisemitismus und stellt die Gegenmaßnahmen heraus, die die Comics vorschlagen. Es werden so ganz unterschiedliche Reflexionen des Antisemitismus in Comics der 1940er Jahre identifiziert.

Markus Streb hat das Erste Staatsexamen für das Gymnasiallehramt. Er promoviert zu Geschlechterkonstruktionen in Comics über die Shoah. Daneben ist er Experte für jüdische Landgemeinden in Hessen vor und während des Nationalsozialismus. Der Eintritt zum Vortrag ist kostenlos.

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