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Viel los beim St.-Martin-Jubiläumsfestes.

Alle Kinder sind hier willkommen

  • VonConstantin Hoppe
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Gießen (con). Spiele, Gesang und strahlende Kinderaugen gab es am Samstag im Wartweg zuhauf: Denn hier feierte das Integrative Montessori-Kinderhaus und Familienzentrum St. Martin seinen »25. Geburtstag +1«.

Gäbe es die Corona-Pandemie nicht, wäre das Jubiläum bereits im vergangenen Jahr gefeiert worden: Am 4. September 1995 wurde das Haus im Wartweg eröffnet. Damals bezog man die denkmalgeschützte Brüggemann-Villa: »Ein große alte Villa, die den Bauarbeitern für Kinder damals viel zu groß erschien, die hatten wohl keine Ahnung, wie viel Platz Kinder brauchen«, scherzt Kinderhaus-Leiterin Mechthild von Niebelschütz. Aus der ehemaligen Sonderkindertagesstätte wurde das Integrative Montessori-Kinderhaus und Familienzentrum St. Martin - ein Haus für die ganze Familie.

»Wie schön, dass wir in diesen 26 Jahren schon so viele Kinder und Familien kennenlernen und begleiten durften«, sagt von Niebelschütz. »Alle Kinder sind bei uns willkommen, egal wie besonders sie sind.« St. Martin ist eine Kindertagesstätte für Kinder mit und ohne Behinderungen sowie eine anerkannte Tagesstätte für die Förderung hochbegabter Kinder. Das Kinderhaus hat sich dabei den aktuellen Erfordernissen angepasst: Es wurden Räume verändert, ein Anbau umgesetzt, das Außengelände verändert. Zudem wurden auch Schulkinder aufgenommen, eine Schülerbetreuung in der Ludwig-Uhland-Schule gegründet und das Betreuungsangebot um einen U3-Bereich erweitert. Inzwischen sind hier 20 Pädagogen tätig, zusätzlich noch sechs in der Schülerbetreuung und vier Hauswirtschafts-Kräfte. Nicht mitgezählt die Praktikanten und Ehrenamtlichen, die sich einbringen. »Das muss Kinderhaus wie ein kleines Unternehmen geführt werden«, meint von Niebelschütz.

Am Jubiläumsfest sorgten Spiel- und Bastelstationen sowie ein Luftballonwettbewerb für viel Abwechslung. Unter den rund 400 Gästen fanden sich auch viele ehemaliger Eltern und Kinder des Kinderhauses - wobei letzterer schon oft selbst Kinder haben. Die Vorschüler spielten die Geschichte des »Regenbogenfisches« als kleines Theaterstück.

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