Ehrung mit (v. l.) Jürgen Becker, Frank-Tilo Becher, Hugo Walldorf, Lisa Walldorf. FOTO: PM
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Ehrung mit (v. l.) Jürgen Becker, Frank-Tilo Becher, Hugo Walldorf, Lisa Walldorf. FOTO: PM

Aktiv in der Stadtteilarbeit

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Gießen-Rödgen(pm). Vorstands- und Delegiertenwahlen sowie Ehrungen und Berichte bestimmten den Ablauf der Jahreshauptversammlung der SPD Rödgen im Bürgerhaus.

Vorsitzender Jürgen Becker wurde ebenso einstimmig gewählt wie die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands Hannelore Kraushaar-Hoffmann, Beate Patt und Claus Engelking. Für den Ortsbeirat kandidieren Jürgen Becker, Hannelore Kraushaar-Hoffmann, Dieter Geißler, Claus Engelking, Karin Jung, Kurt Seipp und Werner Döring. Einstimmig wurden auch die Delegierten und Ersatzdelegierten für die Wahlkreiskonferenz und den Stadtverband gewählt. Andreas Walldorf, kürzlich von der SPD Gießen-West zur SPD Rödgen gewechselt, ist Spitzenkandidat für das Stadtparlament. Kein Interesse bestand für eine Kreistagskandidatur.

Der Vorsitzende bedankte sich bei den aus eigenem Wunsch ausscheidenden Walter Schug und Werner Döring für ihre jahrzehntelange Vorstandsarbeit mit einem Präsent. Jürgen Becker und Frank-Tilo Becher ehrten Lisa Walldorf für 50-jährige und Hugo Walldorf für 40-jährige Treue zur SPD.

In den Berichten von Jürgen Becker und Schriftführerin Beate Patt wurden vor allem die Bedeutung und der Ausbau des ehemaligen US-Depots, das im Rahmen des SPD-Grenzgangs mit dem Investor Daniel Beitlich besucht wurde und das geplante Baugebiet in der Roos hervorgehoben. Der Baubeginn in der Roos könnte 2021 erfolgen, falls keine Einsprüche aus substanziellen Gründen erfolgen. Klärungsbedarf besteht noch bei der Namensgebung der Straße, für die die SPD Marie-Schorge-Straße vorgeschlagen hat. Andreas Walldorf erläuterte unter anderem die coronabedingten Probleme der Schausteller und deren Vorstellungen zum Freizeitpark Gießen.

MdL Frank-Tilo Becher bedauerte, dass sich die Landesregierung mit einem Manöver zum Schattenhaushalt über 12 Milliarden Euro durchgesetzt und dem Parlamentarismus "schweren Schaden zugefügt" habe. CDU und Grüne hätten mit einem Gesetz den Weg geebnet, die in der Landesverfassung festgeschriebene Schuldenbremse ohne die Zustimmung der Opposition aushebeln zu können.

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