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Die Linien von Gießen nach Limburg und nach Fulda werden weiter von der Hessischen Landesbahn bedient. ARCHIVFOTO: NO

Ab 2023 kostenloses WLAN für Fahrgäste

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Gießen (pm). Die Linien RB 45 Limburg-Gießen-Fulda, RB 52 Fulda-Gersfeld und RE 24 zwischen Limburg und Gießen werden auch in Zukunft von der HLB Hessenbahn GmbH bedient. In einer europaweiten Ausschreibung hat sich die HLB durchgesetzt und führt den Betrieb ab dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2023 weitere 15 Jahre. Die HLB setzt zusätzlich zehn neue Fahrzeuge ein.

Außerdem erhalten die Gebrauchtfahrzeuge in den ersten drei Jahren ein umfangreiches Redesign.

»Lahntalbahn, Vogelsbergbahn und Rhönbahn sind wichtige Strecken für die Verbindung von Stadt und Land«, sagt RMV-Geschäftsführer Knut Ringat. »Mit der geplanten zusätzlichen Regional-Express-Linie steigt die Anzahl der schnellen Verbindungen entlang der Lahn, wovon sowohl Pendler als auch Fahrgäste im Freizeitverkehr profitieren.«

Bereits ab dem Fahrplanwechsel 2021 fährt die neue Linie RE 24. Diese bietet in Wetzlar Umsteigemöglichkeit zur neuen IC-Linie für Fahrgäste aus Gießen. Dieser Zubringer ist erforderlich, da der IC in der Universitätsstadt nicht hält. Ab 2023 verkehrt die Linie RE 24 dann bis nach Limburg mit Halt in Eschhofen und stellt so einen Anschluss zur Linie RE 20 Limburg-Frankfurt her.

Auf der Linie RB 45 werden montags bis freitags in der Hauptverkehrszeit einzelne zusätzliche Fahrten zum heutigen Fahrplan ergänzt. »Wir freuen uns sehr, dass wir die Leistung in unserem Bestandsnetz auch weiterhin erbringen dürfen, auch deshalb, weil wir unseren Mitarbeitern damit für die kommenden 15 Jahre einen sicheren Arbeitsplatz bieten können«, sagt HLB-Geschäftsführer Veit Salzmann.

Zehn fabrikneue Fahrzeuge ergänzen 23 Bestandsfahrzeuge der HLB auf den Linien. Es kommen Alstom Coradia Lint 41 und 54 zum Einsatz. Alle Fahrzeuge verfügen ab 2023 über kostenloses WLAN für alle Fahrgäste.

Um die Attraktivität der ÖPNV-Branche als Arbeitgeber zu erhöhen sowie verbindliche Sozialstandards und eine faire Entlohnung auch unter wettbewerblichen Rahmenbedingungen zu sichern, wurde der Ausschreibungsgewinner verpflichtet, seine Beschäftigten und seine Unterauftragnehmer auf Grundlage des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt zu entlohnen. Dies wird durch die HLB Hessenbahn GmbH auch künftig gewährleistet.

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