250 000 Euro für attraktive Innenstadt

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Gießen (pm). Im Hessischen Landesförderprogramm »Zukunft Innenstadt« konnte die Stadt Gießen die Jury mit ihrem Antrag überzeugen. Gießen erhält die höchstmögliche Fördersumme von 250 000 Euro. Damit sollen unter anderem vielfältige kleinere und größere Veranstaltungen möglich gemacht werden, die den Wert der Innenstadt unterstreichen.

Bürgermeister Peter Neidel sagte dazu, mit dem Geld könne die Stadt den begonnenen Weg fortsetzen. »Denn wir sind davon überzeugt, dass ein gutes Einzelhandelsangebot alleine nicht mehr ausreicht, um Innenstädte lebendig zu halten.« Vielmehr werde es in Zukunft darum gehen müssen, das »einzigartige Ambiente und den Flair der City herauszuarbeiten, zu stärken und erlebbar zu machen.«

Für Projekte und Veranstaltungen

Im Antrag, den die Stadt beim Land als Fördergeber eingereicht hat, geht es daher unter anderem um eine Vielzahl von einzelnen Projekten und Veranstaltungen, die zeigen sollen, dass es in Gießens Innenstadt nicht Uniformität, sondern Einzigartiges zu entdecken gibt. So soll es zahlreiche kulturelle und sportliche Angebote geben, die für kleine Events in die Innenstadt geholt werden und zum Beispiel die Fülle der Gießener Kultur und des Sports sichtbar machen. »Bei diesen Events werden quasi kurzfristige Schaufenster in die übrige Stadt aufgebaut.« Kultur und auch Wissenschaft und Sport als Bestandteile der Stadt können so zeigen, »was sie für uns leisten«, so Neidel.

Aber nicht nur durch die Erweiterung inhaltlicher, mobiler Angebote soll die City erweitert werden. Auch räumlich soll dies geschehen: »Wir möchten die Nähe zur Lahn nutzen und durch gezielte Angebote ins Bewusstsein holen, dass es in der Nähe weitere Erlebniswelten gibt, die Bewohner wie Besucher erfreuen«, beschreibt Neidel. Zudem soll es neue digitale Angebote geben, die das Besondere der Innenstadt herausstellen. Auch konzeptionell soll weitergearbeitet werden: das planerische Einzelhandel- und Zentrenkonzept soll für den Bereich Innenstadt vertieft, Besucher nach ihren Wünschen befragt werden.

Bei der Ideenfindung für die Antragstellung habe man mit einem großen Netzwerk aus Kultur, Sport, Handel und Hochschulen zusammengearbeitet, berichtet Neidel. Was konkret wie und wann verwirklicht werde, müsse aber noch detailliert ausgearbeitet und mit dem Fördergeber abgestimmt werden.

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