Status-Funktion hat sich verändert in Indien

WhatsApp: Kommt diese Corona-Änderung auch nach Deutschland? 

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Der Messenger WhatsApp passt nun auch seinen Service aufgrund von Corona an. Ähnlich wie andere Internet-Dienste soll das die Infrastruktur entlasten.

  • Corona-Pandemie steigert Internet-Nutzung
  • Auch WhatsApp beginnt jetzt auf die gesteigerte Auslastung zu reagieren
  • Die Änderung betrifft bisher nur das Land Indien 
WhatsApp/Corona - Seit die Corona-Pandemie viele Menschen ins Homeoffice oder auf die Couch zwingt, ist das Internet gefragt wie selten zuvor.

Einige Konzerne haben bereits darauf reagiert. Jetzt testet auch WhatsApp Änderungen in seinem Messenger. WhatsApp halbiert hierbei die Länge der Status-Videos, um seine Infrastruktur aufrechtzuerhalten.

WhatsApp: Corona-Änderungen vor erst nur in Indien

Die Änderungen die WhatsApp aufgrund der Corona-Pandemie vornimmt gelten erstmal nur für das Land Indien. Das bevölkerungsstärkste Land der Welt war aber schon häufiger erstes Testgebiet für WhatsApp-Funktionen. Deshalb ist nicht auszuschließen, dass diese Änderung auch bald bei uns eintritt.

Bei anderen Internet-Diensten sind die Corona-Auswirkungen bereits etwas länger spürbar. Bereits Mitte März drosselte der Video-Dienstleister YouTube seine Videoqualität in Europa. Auf Videos entfallen über 60% des gesamten Internet-Traffics.

WhatsApp: Das bedeuten die Corona-Änderungen bei den anderen Diensten

Seither sind keine Videos mehr in der Qualität High Definition (HD) verfügbar. Der neue Streaming-DienstDisney+ war am 24. März mit bereits gedrosselter Bildqualität gestartet. Mittlerweile haben auch folgende Dienste Drosselungen aufgrund von Corona umgesetzt:

  • Netflix
  • Amazon Prime Video
  • Apple TV plus
  • Facebook
  • Instagram

WhatsApp: Corona-Änderungen verfolgen alle dasselbe Ziel

Die unterschiedlichen Anbieter verfolgen mit ihren Änderungen dasselbe Ziel, wie WhatsApp. Sie versuchen die allgemeine Belastung im Zuge der Corona-Pandemie für das Internet gering zu halten.

Damit schützen sie vor allem auch Server-Anlagen vor Überlastung. Was wiederum die Funktion der Online-Dienste Gewehrleisten soll.

WhatsApp: Corona-Änderungen sehen wie folgt aus

Bei dem Messenger-Dienst WhatsApp kann man seit Anfang 2017 in seinen Status auch kurze Videos posten. Dieses ist dann für alle in der Kontaktliste 24 Stunden einsehbar. Das Video darf bisher maximal 30 Sekunden lang sein.

Im Zuge der Corona-Pandemie hat die Facebook-Tochter deren Länge jetzt auf die Hälfte, also 15 Sekunden, verkürzt. Die bisher nur in Indien angewandte Eingrenzung soll auch nur vorübergehend existieren. Zu einer Ausdehnung der Eingrenzung der Status-Funktion hat sich WhatsApp aber noch nicht geäußert.

Da die Videos in durch die Status-Funktion von vielen Nutzern angesehen werden können, ist zu erwarten das hierbei einiges an Traffic eingespart werden kann.

WhatsApp: Corona-Pandemie brachte den Messenger öfter in die Schlagzeilen

Im Zuge der Corona-Pandemie kam es vermehrt zur Verbreitung von Fake-News über den WhatsApp Messenger.

Nun geht der Messenger mit einer neuen Funktion dagegen vor.

Auch in den Download-Charts ist die Corona-Pandemie ersichtlich. Hier rutschte der WhatsApp-Messenger von Platz Nr. 1.

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Rubriklistenbild: © Robert Günther/dpa

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