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Sonic meldet sich mit einem Rennspiel zurück.

iPhones kompatibel mit Airplay-2-TVs

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Es ist die Geschichte einer kleinen grauen Computer-Maus vor gut 50 Jahren: Sie wurde unterschätzt, war damals ziemlich teuer, und ein Patent wurde ihr verwehrt. Aber auch für Nichttechniker ist es eine spannende Story. Der Maus-Entwickler, heute im hohen Alter, erzählt sie.

Apple hat die iOS-Version 12.3 für iPhones und iPads veröffentlicht. Darin sind nicht nur zahlreiche Sicherheitslücken und Schwachstellen geschlossen worden: Das mobile Betriebssystem bietet nun etwa auch Unterstützung für Fernseher mit Apples Streaming-Schnittstelle Airplay 2. Das bedeutet, dass Videos, Fotos oder Musik direkt von iPhone oder iPad auf kompatible Smart-TVs geschickt werden können.

Verbessert wurde den Angaben zufolge der "Für dich"-Tab in der Apple-Music-App. Dieser soll nun mehrmals täglich aktualisiert werden. Er schlägt neue Musik etwa auf Basis viel gehörter Genres oder Künstler vor. Zudem hat Ap-ple Probleme mit abbrechenden Verbindungen bei der Internet-Telefonie über WLAN und mit der fehlenden Anzeige von Song-Titeln auf Auto-Displays behoben. dpa

Die Besitzer von Windows-Smartphones sind im Vergleich zu Android- und iOS-Nutzern eine sehr kleine Minderheit - und müssen bald mit weiteren Einschränkungen rechnen. Microsoft hat die Weiterentwicklung der Betriebssysteme Windows Phone und Windows 10 Mobile bereits eingestellt. Und bald werden auf diesen Telefonen auch die Messenger Whatsapp und Threema nicht mehr nutzbar sein.

Whatsapp hat angekündigt, dass der Messenger nur noch bis Jahresende 2019 auf Windows-Smartphones sicher funktionieren soll. Threema hat mit Version 3.0 das letzte Update für mobiles Windows herausgebracht.

Neu darin ist die sogenannte Safe-Funktion, die Nutzern einen Umzug ihrer Threema-ID, Kontakte und Gruppen auf ein anderes System wie Android oder iOS erleichtern soll. Aber auch Whatsapp-Nutzer können mit ihrem Account samt Kontakten und Gruppen zu diesen Betriebssystemen wechseln. Die Chatverläufe, lassen sich nicht übertragen. dpa

Igel Sonic wirft den Kart-Motor an und tritt in "Team Sonic Racing" gegen 14 Charaktere aus der Sega-Welt an. Für Spieler heißt das: Schnelle Rennen ohne großen Realitätsanspruch mit bunten Karts durch ebenso bunte Welten. Im Vergleich zu anderen Rennspielen, vor allem auch im Vergleich zum Vorgänger, steht hier der Mehrspielermodus im Fokus.

Im Team tritt man gegen andere Mannschaften an. Das Besondere hierbei: Die Items und Turbos, die man während eines Rennens einsammelt, kann man mit Teamkolleginnen und -kollegen teilen. Besonders interessant ist der Team-Turbo, der dem gesamten Team gleichzeitig einen entsprechenden Boost verpasst. Die Spielfiguren von "Team Sonic Racing" sind in drei Kategorien eingeteilt: Tempo, Technik und Stärke.

Im Splitscreen-Modus können an einem Bildschirm bis zu vier Fahrer gemeinsam spielen. Online sind Rennen gegen elf weitere Sonic-Fans möglich. 14 Power-ups laden zur Sabotage und Änderungen des Rennverlaufs ein.

"Team Sonic Racing" gibt es seit dem 20. Mai für Playstation 4, Xbox One und Nintendo Switch für je rund 40 Euro. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht. dpa

Man benutzt es nicht nur zum Chatten oder Spielen, auch Bankgeschäfte erledigen viele per Smartphone. Für Hacker und Kriminelle sind die Geräte deshalb äußerst attraktiv. Geräte mit Android gelten als besonders gefährdet. Zum einen, weil es das am meisten verbreitete Betriebssystem ist. Zum anderen, weil die Software tendenziell anfälliger ist als iOS von Apple.

"Apple-Handys werden zentral, regelmäßig und meist sogar flächendeckend aktualisiert", erklärt Georg Oevermann von der Zeitschrift "Computer Bild". "Bei Android liegt das in den Händen vieler verschiedener Geräte-Hersteller." So könnten beispielsweise wichtige Sicherheitsupdates bei einem Hersteller früher zur Verfügung stehen als bei einem anderen. Zudem werden Geräte von Apple deutlich länger mit neuen Updates versorgt als vergleichbare Android-Modelle. So können Sicherheitslücken auf dem Gerät entstehen.

Sicherheit im Play Store

In vielen Fällen können sich Android-Nutzer eine Anti-Virus-App trotzdem sparen, erklärt Experte Ronald Eikenberg vom Fachzeitmagazin "c’t". Wer Apps nur aus dem Play Store von Google bezieht und anstehende Updates direkt installiert, sei demnach schon gut abgesichert. Denn Google hat ein eigenes Virenprogramm eingebaut, zumindest für seinen App Store. Play Protect scannt alle Apps, zeigt Warnungen an und entfernt die Anwendungen gegebenenfalls. Um diesen Prüfprozess zu verbessern, hat Google in den letzten Jahren viel unternommen. Doch das System ist noch nicht perfekt. "Im Play Store tummelt sich noch immer Böses", sagt Oevermann.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen empfiehlt deshalb, die Bewertungen von Apps zu lesen und auf brandneue Anwendungen eher zu verzichten. Denn anders als bei Apple werden die Programme im Google Play Store von Android teilweise erst nach Veröffentlichung geprüft.

Eine größere Gefahr sind Apps, die am Play Store vorbei auf dem Gerät installiert werden. Bei Android ist das im Vergleich zu Apple möglich. In der Theorie ermöglicht das eine größere Auswahl an Apps, praktisch kann der sogenannte Sideload jedoch ein Einfallstor für Viren und Trojaner sein. "Die Installation von externen Apps sollte man deshalb gar nicht erst zulassen", rät Eikenberg. In der Regel ist diese Funktion auf Androiden aber auch standardmäßig deaktiviert.

Ansonsten rät Hauke Mormann von der Verbraucherzentrale NRW, die gleichen Sicherheitstipps wie beim Computer zu beherzigen: Zugänge mit Passwörtern schützen und Links oder Mail-Anhänge von unbekannten Absendern nicht öffnen oder unbekannte Dateien installieren. Doch selbst wenn man das beherzigt: Viele klicken schneller als gedacht und das auch mal an der falschen Stelle. Aus Sicht von Georg Oevermann ist eine zusätzliche Anti-Virus-App für Android deshalb trotzdem empfehlenswert - vor allem für Nutzer, die unbekannte Apps und Websites nutzen wollen. Einige Programme gibt es sogar kostenlos, etwa von Avira, Eset oder Bitdefender. Im Test von "Computer Bild" schnitten kostenpflichtige Apps allerdings tendenziell besser ab. Die Investition kann sich nicht nur im Kampf gegen Schadsoftware lohnen. "Viele Apps bieten Sonderfunktionen wie Diebstahl- oder Kinderschutz oder verschlüsseltes Surfen mit einem VPN an", erklärt Eikenberg. Auch Firewall und Backup-Funktion sind nützlich.

Der wichtigste Faktor ist aber, wie gut die jeweilige App Schadsoftware erkennt. "Hier sollte man Testberichte vergleichen und entscheiden, welcher Anbieter einem am vertrauenswürdigsten vorkommt", sagt Mormann.

Ob man am Ende eine Anti-Virus-App für sein Android-Gerät braucht, lässt sich nicht pauschal beantworten. Der beste Virenschutz ist in jedem Fall der Nutzer selbst.

Wer Apps nur aus dem Play Store bezieht, Updates regelmäßig installiert und Dateien sowie Links von unbekannten Quellen nicht anklickt, ist bereits sehr gut geschützt. Die Verbraucherschützer empfehlen außerdem regelmäßige Daten- Backups. Etwa einmal im Monat seien diese ratsam. So sind zumindest wichtige Daten gesichert, wenn es doch mal ein Virus auf den Androiden schafft.

Übrigens: Dass das Smartphone gehackt wurde oder eine Schadsoftware auf dem Gerät gelandet ist, ist für Nutzer nicht immer direkt ersichtlich. Eine teurere Telefonrechnung, höherer Daten- oder Akkuverbrauch oder ungewöhnliche Bewegungen im Mail-Postfach oder auf dem Bank- oder Kreditkartenkonto können Anzeichen dafür sein. dpa

Weltweit gibt es nur noch vier Exemplare: Der Erfinder der allerersten Computer-Maus, Rainer Mallebrein, hat eines der seltenen Geräte ins Museum verschenkt. "Das ist die Urmaus. Wir waren unserer Zeit weit voraus. Wir haben sie zwischen 1965 und 1968 entwickelt, als es noch keine Personal Computer gab, nicht einmal das Wort PC", schilderte der 85-Jährige am Dienstag in Paderborn. Dort überreichte der Ingenieur aus dem Raum Konstanz das Exponat als Dauerleihgabe an das Heinz-Nixdorf-MuseumsForum (HNF), nach eigenen Angaben das weltweit größte Computermuseum.

Mallebrein hatte die Maus für Telefunken entwickelt, das Unternehmen verkaufte sie ab 1968 zusammen mit seinem damaligen Spitzencomputer TR 440. Allerdings nur 46-mal, vor allem an Universitäten, der Rechner war mit bis zu 20 Millionen Mark praktisch unerschwinglich teuer, sagt Mallebrein. Seine Maus, für 1500 Mark zu haben, geriet in Vergessenheit.

"Wegen zu geringer Erfindungshöhe", stand damals im Schreiben des Patentamts, erinnert sich der Senior. "Über Anwendungsmöglichkeiten war damals gar nicht gesprochen worden, nämlich dass die Maus Mensch-Maschine-Interaktion fahren kann."

Telefunken kümmerte sich nicht groß darum. Schwamm drüber. Mallebrein widmete sich dann anderen Erfindungen. Der weltweite Siegeszug der Computermaus begann erst in den 1980er Jahren. Auf Basis des Mallebrein-Systems, wie der 85-Jährige und das HNF betonen. Und die Entwicklung des amerikanischen Maus-Vaters Douglas Engelbart gilt als zentral. Ende 1968 - zwei Monate nach der Vorstellung der deutschen Erfindung - präsentierte Engelbart in den USA ebenfalls eine PC-Maus. Nicht mit einer Rolle bestückt, sondern mit zwei Rädern. Diese Maus wurde gefeiert, die deutsche nicht. Man habe in San Francisco und Konstanz nichts voneinander gewusst, sagt Mallebrein. Engelbarts Erfindung bekam den Namen "Maus". Jedoch Mallebreins Gerät made in Germany sei der amerikanischen Entwicklung "konstruktiv weit überlegen" gewesen. Heute gebe es noch je ein Exemplar in Stuttgart und bei München, außerdem wisse man von einem weiteren in den USA.

Der Durchbruch für die Computermaus gelang mit den ersten bezahlbaren Computern von Apple, die eine grafische Benutzeroberfläche hatten: Lisa (1983) und Macintosh (1984).

Apple-Mitbegründer Steve Jobs hatte zuvor beim kalifornischen Forschungszentrum Xerox PARC gesehen, wie man mit einer Maus einen Rechner steuern kann.

Dass die vierte Mallebrein-Maus den Weg zu ihm und nun ins Museum fand, hat auch eine Vorgeschichte: Er sei vor zehn Jahren auf einen Bericht über die Erfindung in einer Telefunken-Zeitschrift von Oktober 1968 gestoßen, erzählt Technikhistoriker Ralf Bülow. Er machte das publik, es gab Medienberichte. Ein Ex-Kollege habe ihm zum "Maus-Durchbruch" gratuliert und später ein nagelneues Exemplar aufgespürt, welches man jetzt in Paderborn bewundern kann, sagt Mallebrein. dpa

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