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Meghan äußert offenbar „sanfte Bedenken“ an Prinz Harrys viel kritisierter Biografie „Spare“

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Von: Annemarie Göbbel

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Obwohl Meghan Markle sich mit keinem Wort zu Prinz Harrys Memoiren „Spare“ geäußert hat, sickerte ihre Ansicht darüber in der Presse durch. Ein Insider lässt wissen, dass sie mit den Details zurückhaltender umgegangen wäre. Ist das der Grund, warum sie null Präsenz bei der Promotion des Buches zeigte?

Montecito – Im Zuge der dramatischen Veröffentlichung von Prinz Harrys (38) Erinnerungen, an der er die Öffentlichkeit in „Spare“ teilnehmen ließ, fiel eines doch sehr auf. Obwohl Meghan Markle (41) sonst bei jeder Gelegenheit an ihrem Ehemann zu kleben scheint, war sie in der heißen Phase einfach nicht zu sehen, wie vom Erdboden verschluckt. Trotz permanenter Medienpräsenz in TV-Interviews während der Promotiontour des Herzogs von Sussex gibt es bis heute kein gemeinsames Bild mit Meghan, wenn es um „Spare“ geht. Ein Informant nennt in The Telegraph einen möglichen Grund.

Sind da leise Zweifel bei Meghan Markle an „Spare“ herauszuhören?

Laut dieser Quelle wäre die „medienerfahrene“ Meghan mit dem biografischen Werk des gebürtigen Royals „vorsichtiger“ gewesen. Der Informant spricht weiter von „sanften Bedenken“, die die Herzogin von Sussex geäußert haben könnte, ob Prinz Harrys Memoiren der „richtige Schritt“ waren. Trotzdem habe sie ihn natürlich immer voll und ganz unterstützt.

Obwohl Meghan vollkommen hinter Ehemann Prinz Harry steht, soll sie als Medienprofi nun sanfte Bedenken geäußert haben, ob „Spare“ der richtige Schritt war (Fotomontage).
Obwohl Meghan vollkommen hinter Ehemann Prinz Harry steht, soll sie als Medienprofi nun sanfte Bedenken geäußert haben, ob „Spare“ der richtige Schritt war (Fotomontage). © Christopher Neundorf/Imago & Cover-Images/Imago

Mit lautem Getöse war das übrigens sehr erfolgreich verkaufte Buch vor zwei Wochen in die Buchläden gekommen und hatte mit seinen detailreichen Anekdoten und Ansichten des Prinzen für einen riesigen Pressewirbel gesorgt. Doch neben heiteren Geschichten, die etwa von König Charles III. (74) im Kopfstand berichten, ging es auch ans Eingemachte: Prinz William habe Harry körperlich angegriffen, Stiefmutter Camilla (75) habe ihn und Meghan auf „ihrem persönlichen PR-Altar geopfert“, überhaupt hätte man ihn nie vergessen lassen, dass er nur das „Ersatzteillager“ für den Thronfolger Prinz William (40) gewesen sei. Jede Menge harter Tobak, bei dem sich die Frage stellt, ob eine Familie so viel öffentlich gewaschene Schmutzwäsche verzeihen muss.

Als Buch ist Prinz Harrys „Spare“ auf jeden Fall ein Erfolg

Harrys umstrittene Memoiren sind das am schnellsten verkaufte Sachbuch in Großbritannien seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1998.

Nach Angaben von Nielsen BookData, die Informationen über den Vertrieb und die Verkaufszahlen von Büchern sammeln und bereitstellen, verkaufte sich Harrys schlagzeilenträchtige Autobiografie Spare in der ersten Woche 467.183 Mal.

Verwendete Quelle: mirror.co.uk

Prinz Harry hat Meghan im Gegensatz zu ihr bei mehreren ihrer persönlichen Projekte unterstützt

Bald darauf wurden einige Szenerien als „Lügen“ entlarvt. Der Ghostwriter J. R. Moehringer (58) meldete sich zu Wort, relativierte die Vorwürfe als Erinnerungs-Ungenauigkeiten, die „in vielen Büchern“ vorkämen. Doch obwohl Meghan in „Spare“ die am häufigsten genannte Person ist und somit jeden Grund hätte, an der Seite von Harry mit vor die Kamera zu treten, war nicht die kleinste Haarspitze der Herzogin von Sussex zu sehen. Als Harry sich dazu entschloss, das Projekt voranzutreiben, soll sie ihm laut Mirror jedoch ihre volle Unterstützung angeboten haben.

Nur leeres Gerede? Dem Insider stellt sich die Lage wie folgt dar: „Ist das die Art und Weise, wie sie [Meghan] die Dinge angegangen wäre? Möglicherweise nicht. Aber sie wird immer hinter ihm stehen und hätte sich nie in die Förderung eines so persönlichen Projekts eingemischt“. Es sei um Harrys Leben, seine Reise und seine eigene Perspektive gegangen, heißt es weiter. Die Quelle nennt auch die Begründung, die der zweifache Vater offensichtlich anerkannt hat: „Meghan wäre beschuldigt worden, sich ins Rampenlicht zu drängen, wenn sie sich beteiligt hätte“. Ziemlich lahme Ausrede könnte man meinen. Verwendete Quellen: thetelegraph.co.uk, mirror.co.uk

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