Gerhard Kollmer

Zuletzt verfasste Artikel:

»Wann wird es ungemütlich?«
Friedberg

»Wann wird es ungemütlich?«

Friedberg (gk). Nach drei Vorträgen über Minimalismus im Alltag, das Mönchtum als Beispiel einer minimalistischen, das heißt, aufs Wesentliche fokussierten Lebensform sowie über minimalistische Traditionen in der japanischen Kultur stellte sich am Montagabend der Kieler Architekt Gregor Brundke mit einem aufschlussreichen Referat über Minimalismus in der modernen Architektur dem im Bibliothekszentrum Klosterbau erschienenen Auditorium vor.
»Wann wird es ungemütlich?«
Im Dienst des lebenslangen Lernens
Friedberg

Im Dienst des lebenslangen Lernens

Friedberg (gk). Im Beisein von Bürgermeister Dirk Antkowiak sowie Joachim Albert und Lothar Kreutzer als Leiter des Kunst- und Geschichtsvereins Friedberg fand am vergangenen Sonntag im Bibliothekszentrum Klosterbau eine stimmungsvolle literarisch-musikalische Soirée anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Volksbildungsvereins Friedberg (seit 2007 unter dem Logo »Kultur auf der Spur«) statt.
Im Dienst des lebenslangen Lernens
Hitler als Romanheld?
Friedberg

Hitler als Romanheld?

Friedberg. 9. November 1938: In der von langer Hand geplanten Pogromnacht werden Tausende von Geschäften deutscher Juden geplündert und zerstört. Weit über 100 Synagogen gehen in Flammen auf. Dieser Akt rassistischer Barbarei der NS-Henker bildet den Auftakt zur systematischen Stigmatisierung und zum millionenfachen Genozid des deutschen Judentums in den Kriegsjahren 1942 bis 1944.
Hitler als Romanheld?
Killer und Schiffbrüchige
Friedberg

Killer und Schiffbrüchige

Friedberg (gk). Erstmals hat sich das »Helden«-Theater zwei Stücken an einem Abend gewidmet. »Der stumme Diener« und »Auf hoher See« . Beide Inszenierungen feierten am Wochenende Premiere.
Killer und Schiffbrüchige
Artensterben nimmt dramatische Ausmaße an
Bad Nauheim

Artensterben nimmt dramatische Ausmaße an

Bad Nauheim (gk). Es sind Zahlen, die den Atem stocken lassen: In den vergangenen 25 Jahren sind rund 85 Prozent aller Insektenarten ausgestorben. Der Vogelschwund in Deutschland in dieser zeitspanne beläuft sich nach seriösen Schätzungen auf etwa 500 Millionen Exemplare. Die Zahl der Erdkröten ist in nur zehn Jahren um 90 Prozent zurückgegangen. Bei Rebhühnern liegt die Bestandsminderung gar bei 95 Prozent.
Artensterben nimmt dramatische Ausmaße an
»Angst und bange um Demokratie«
Friedberg

»Angst und bange um Demokratie«

Friedberg (gk). Das Phänomen ist seit Langem bekannt und nimmt immer bedrohlichere Ausmaße an. Trotzdem wird noch immer viel zu wenig unternommen, um die damit verbundenen Gefahren für die demokratischen Länder unserer Erde erfolgreich bekämpfen zu können. Die Rede ist von der weltweiten »Geldwäsche«.
»Angst und bange um Demokratie«
»Kampf gegen Verhexung unseres Verstandes«
Bad Nauheim

»Kampf gegen Verhexung unseres Verstandes«

Bad Nauheim (gk). In seinem 1953 posthum erschienenen sprachanalytischen Werk »Philosophische Untersuchungen« spricht der 1951 in Cambridge verstorbene Philosoph Ludwig Wittgenstein an einer Stelle vom »Kampf gegen die Verhexung unseres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache«.
»Kampf gegen Verhexung unseres Verstandes«
Za-Zen als Kunst meditativer Versenkung
Friedberg

Za-Zen als Kunst meditativer Versenkung

Friedberg (gk). »Wie wenig hat ein Mensch sich selbst, der viele Dinge haben will.« So heißt es in einem japanischen »Haiku«. Ungefähr vergleichbar einem Epigramm im westlichen Kulturkreis, ist das Haiku die Kunst, mit möglichst wenig Worten möglichst viel auszudrücken. Die Kunst des Haiku ist eine von zahlreichen Ausprägungen des »Minimalismus« in der traditionellen japanischen Kultur.
Za-Zen als Kunst meditativer Versenkung
»Mein Sternzeichen ist der Regenbogen«
Bad Nauheim

»Mein Sternzeichen ist der Regenbogen«

Bad Nauheim (gk). Es dauert nur wenige Minuten, bis Rafik Schami - Autor von weit über hundert Erzählungen, Romanen, Gedichten, politischen Essays und Träger zahlreicher renommierter Preise wie des Chamisso- und Hermann-Hesse-Preises - das Auditorium in der voll besetzten Wilhelmskirche am Sonntagabend in seinen Bann gezogen hat.
»Mein Sternzeichen ist der Regenbogen«
»Hol mir die Zimtsterne vom Himmel«
Bad Nauheim

»Hol mir die Zimtsterne vom Himmel«

Bad Nauheim (gk). Martin Guth - langjähriger WZ-Kolumnist und Buchautor - wird seinem Ruf als hochkarätiger Kabarettist wieder einmal voll gerecht. Gut zwei Stunden brilliert er am Donnerstagabend auf Einladung des Kulturforums im Gemeindesaal der Wilhelmskirche mit einem Programm auf höchstem Niveau. So ist es nicht verwunderlich, dass ihn das begeisterte Auditorium im gefühlten Durchschnittsalter von 70+ erst nach lang anhaltendem Beifall und einer zwerchfellerschütternden Zugabe, die dem Besuch eines Restaurants der Fastfood-Kette Subway gewidmet ist, ins Freie entlässt.
»Hol mir die Zimtsterne vom Himmel«
Von der Suche nach dem »Genug«
Friedberg

Von der Suche nach dem »Genug«

Friedberg (gk). Mit einer beeindruckenden Fülle von Beispielen wartete WZ-Kolumnist und Buchautor Andreas Arnold am Montagabend im Bibliothekszentrum Klosterbau auf, um seinen Vortrag über »Minimalismus im Alltag« im Rahmen der Vortragsreihe von »Kultur auf der Spur« so anschaulich wie möglich zu gestalten. Dies ist ihm zweifellos, wie der dankbare Schlussapplaus zeigte, gelungen.
Von der Suche nach dem »Genug«
Von Franz Schubert zu Geoffrey Gordon
Friedberg

Von Franz Schubert zu Geoffrey Gordon

Friedberg (gk). Sonntagabend im großen Saal des Theaters Altes Hallenbad: Moderatorin Astrid Kellenbenz kündigt »große Emotionen« an. Und in der Tat: Was das Auditorium in den nächsten beiden Stunden vom Trio »Stromesklang« - Cornelia Haslbauer (Gesang), Seung Yo Cha (Klavier) und Samuel Seidenberg (Horn) - zu hören bekam, war Musik voller Leidenschaft exzellent dargeboten.
Von Franz Schubert zu Geoffrey Gordon
Armut, Keuschheit, Gehorsam
Friedberg

Armut, Keuschheit, Gehorsam

Friedberg (gk). »Minimalismus«: Unter diesem Motto steht der neue Vortragszyklus von »Kultur auf der Spur«.
Armut, Keuschheit, Gehorsam
Wenn einer eine Reise tut...
Friedberg

Wenn einer eine Reise tut...

Friedberg (gk). »Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.« Mit dieser vollmundigen Prognose lag Kaiser Wilhelm II. gründlich daneben. In Leo Falls Operette »Die Dollarprinzessin« von 1906 klingt es dagegen euphorisch: »Das Auto wird die Krone des Jahrhunderts«.
Wenn einer eine Reise tut...
Vom Kapitalismus zum »Verein freier Menschen«
Bad Nauheim

Vom Kapitalismus zum »Verein freier Menschen«

Bad Nauheim (gk). »Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, dass der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle (gesellschaftlichen) Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, geknechtetes, verlassenes, verächtliches Wesen ist«.
Vom Kapitalismus zum »Verein freier Menschen«
Faszinierende Klänge aus den Tiefen von Raum und Zeit
Friedberg

Faszinierende Klänge aus den Tiefen von Raum und Zeit

Friedberg (gk). Alles wird Klang: Mit jeweils vier Soli und einem abschließenden Duett (aus dem Bereich der modernen und Gegenwartsmusik) gelang dem Hornisten Saar Berger und seinem Partner, dem Oboisten Christian Hommel (beide langjährige Mitglieder des »Ensemble Modern«), in zwei einstündigen Auftritten das Kunststück, den 25 Meter tiefen Schacht der 760 Jahren alten Mikwe mit seinen 75 Stufen hinunter zum fließenden Wasser zum Klingen, zum »Singen« zu bringen.
Faszinierende Klänge aus den Tiefen von Raum und Zeit
Ein Abend der Kontraste
Friedberg

Ein Abend der Kontraste

Friedberg (gk). Welch wunderbarer Abend! Das letzte diesjährige Sommerkonzert in der Stadtkirche - erstmals nach zwei Jahren wieder im Chor mit seiner exzellenten Akustik - wurde eingerahmt von zwei Werken des 1743 im toskanischen Lucca geborenen Luigi Boccherini. Sein Oeuvre umfasst neben zahlreichen anderen Werken die kaum glaubliche Zahl von 42 Streichtrios, 91 Streichquartetten und 110 Streichquintetten mit zwei Celli.
Ein Abend der Kontraste
Von Bach über Mozart bis zu Vierne
Friedberg

Von Bach über Mozart bis zu Vierne

Friedberg (gk). Sonntagabend in der Stadtkirche: Wohl kaum jemand der gut 50 Besucher ahnt, dass Frank Schefflers anderthalbstündiges Benefizkonzert - Erlös 1000 Euro - an der restaurierten Orgel zu einem Klangerlebnis der Extraklasse werden wird. Mit minutenlangem Schlussapplaus wurde der Bad Nauheimer Stadtkantor für seine Interpretation von fünf Hauptwerken der von Charles-Marie Widor (1844-1937) begründeten französischen Orgelschule gefeiert.
Von Bach über Mozart bis zu Vierne
Großartige Aufführung
Friedberg

Großartige Aufführung

Friedberg (gk). 28 Musiknummern (davon je 14 Arien und Ensemble-Nummern) in drei Stunden: Diesen Kraftakt muss bewältigen, wer Mozarts wohl populärste Oper in italienischer Sprache - die 1786 in der Wiener Hofoper uraufgeführte »Hochzeit des Figaro« - erfolgreich auf die Bühne bringen will.
Großartige Aufführung
Im Zeichen der Völkerfreundschaft
Bad Nauheim

Im Zeichen der Völkerfreundschaft

Bad Nauheim (gk). Ein äußerst hörenswertes zweistündiges Konzert im Zeichen der Völkerfreundschaft wurde am Sonntagnachmittag im Jugendstiltheater unter Leitung von Uwe Krause gegeben. Es endete in lang anhaltendem begeisterten Applaus der hitzebedingt nur in geringer Zahl erschienenen Gäste. Die Kammerphilharmonie Bad Nauheim spielte auf Einladung des Vereins zur Förderung sinfonischer Musik Werke von Chatschaturjan, Glière und Tschaikowski
Im Zeichen der Völkerfreundschaft
Zerrbild des modernen Menschen
Friedberg

Zerrbild des modernen Menschen

Friedberg (gk). »Alle Clowns sind anscheinend von dem ewigen Traum erfüllt, ein Konzert zu geben. Nur einmal ein Konzert geben, vor einem begeisterten Publikum die Seele ungestört in Musik ergießen! Aber die Tragik des Clowns ist es, dass es zu diesem Konzert niemals kommt.« - doch. Manchmal schon.
Zerrbild des modernen Menschen
»Ein imaginäres Museum«
Friedberg

»Ein imaginäres Museum«

Friedberg (gk). »War der Augenblick ein glücklicher, in dem sie damals, als neunzehnjähriges Mädchen, Hans traf? An einem Tag Anfang November setzt sie sich auf den Fußboden und beginnt, Blatt für Blatt, Mappe für Mappe, den Inhalt des ersten, dann des zweiten Kartons durchzusehen.«
»Ein imaginäres Museum«
Wo die Mauern Ohren haben
Friedberg

Wo die Mauern Ohren haben

Friedberg (gk). »In Dunkelblum haben die Mauern Ohren, die Blüten in den Gärten haben Augen; sie drehen ihre Köpfchen hierhin und dorthin, damit ihnen nichts entgeht, und das Gras registriert mit seinen Schnurrhaaren jeden Schritt.«
Wo die Mauern Ohren haben
Von der Leichtigkeit des Seins
Friedberg

Von der Leichtigkeit des Seins

Friedberg (gk). Drei Meister ihres Genres gaben am Freitagabend zum zweiten Mal nach 2017 ein Gastspiel im Alten Hallenbad. Als Trio Lézard wirken Stéphane Egeling (Oboe, Bassoboe, Englischhorn), Jan Creutz (Klarinette, Bassethorn, Sopransaxofon) und Stefan Hoffmann (Fagott, Kontrafagott) seit über 25 Jahren zusammen. Nicht nur der Gewinn des renommierten »Echo Klassik«-Preises im Jahr 2015 zeugt von ihrer erfolgreichen Arbeit.
Von der Leichtigkeit des Seins
Ein bedeutender Vorläufer Johann S. Bachs
Friedberg

Ein bedeutender Vorläufer Johann S. Bachs

Friedberg (gk). Wer war Johann Theile? Auch den meisten an klassischer Musik Interessierten dürfte der 1646 in Naumburg/Saale geborene und ebendort 1724 verstorbene Tonsetzer noch nicht begegnet sein. Dabei nimmt er - als Schüler von Heinrich Schütz und Lehrer Dietrich Buxtehudes - eine bedeutende Mittlerposition zwischen früh- und hochbarockem Musikschaffen ein.
Ein bedeutender Vorläufer Johann S. Bachs
Von Pergolesi bis Duke Ellington
Friedberg

Von Pergolesi bis Duke Ellington

Friedberg (gk). Die Burgkirche war in der vergangenen Woche Schauplatz eines Schülerkonzerts der örtlichen Musikschule mit 20 anspruchsvollen Titeln vom Barock bis in die »swinging sixties«.
Von Pergolesi bis Duke Ellington
»Der Tod ist kein Ende, sondern ersehnter Anfang«
Friedberg

»Der Tod ist kein Ende, sondern ersehnter Anfang«

Friedberg (gk). »Denn wir wissen: Wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel.« So heißt es in Absatz 5 des zweiten Paulusbriefs an die christliche Gemeinde in Korinth.
»Der Tod ist kein Ende, sondern ersehnter Anfang«
»Also muss auf Kant zurückgegangen werden«
Bad Nauheim

»Also muss auf Kant zurückgegangen werden«

Bad Nauheim (gk). Otto Liebmann, einer der Vorläufer des Neukantianismus, lässt sein 1865 erschienenes Werk »Kant und die Epigonen« mit dem ceterum censeo »Also muss auf Kant zurückgegangen werden« ausklingen.
»Also muss auf Kant zurückgegangen werden«
»Sei gegrüßet, Jesu gütig«
Bad Nauheim

»Sei gegrüßet, Jesu gütig«

Bad Nauheim (gk). »Sei gegrüßet, Jesu gütig«: Unter diesem Titel eines alten Kirchenlieds fand am Sonntagnachmittag in der Bonifatiuskirche ein Musikereignis statt, das lange nachklingen wird.
»Sei gegrüßet, Jesu gütig«
Der Mensch als Homo viator
Friedberg

Der Mensch als Homo viator

Friedberg (gk). Homo viator: Das Leben jedes Menschen gleicht einem Weg, den es zurückzulegen gilt - von der Geburt bis zum Tod. Nur selten verläuft er geradlinig, wird oft zum Irrweg, führt im Kreis herum, bricht vorzeitig ab, zwingt zum Neuaufbruch. Während er den einen Perspektiven und Möglichkeiten zur Selbstentfaltung bietet, führt er für andere häufig durch »unwegsames« Gelände, wird im Alter meist beschwerlicher.
Der Mensch als Homo viator
Das Konzept der »Lebenswelt«
Bad Nauheim

Das Konzept der »Lebenswelt«

Bad Nauheim (gk). Worin besteht das Wesen, die Substanz der Dinge? Vor allem anderen darin, dass sie uns erscheinen, das heißt, als »Phänomene« gegeben sind. Menschliches Bewusstsein ist immer »intentional«, das heißt auf diese Phänomene gerichtet.
Das Konzept der »Lebenswelt«
Bewegendes Benefizkonzert
Friedberg

Bewegendes Benefizkonzert

Friedberg (gk). Heinrich Schütz gilt als der »Urvater« der deutschen protestantischen Kirchenmusik. Kantor Ulrich Seeger stellte Schütz und dessen »Musikalische Exequien« in den Fokus des Benefizkonzertes für die Ukraine in der Stadtkirche. Schütz’ 350. Todestag gedenkt man in diesem Jahr mit vielen Veranstaltungen.
Bewegendes Benefizkonzert
Für ihn ist der Weg das Ziel
Friedberg

Für ihn ist der Weg das Ziel

Friedberg (gk). »Wozu in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.« Dieser altbekannte Spruch muss kein Ausdruck bornierten Provinzialismus sein. Wer am Freitag das Glück hatte, in der voll besetzten Buchhandlung Bindernagel im Rahmen von »Friedberg lässt lesen« dem Journalisten und Literaturvermittler Thomas Böhm bei der Vorstellung seines jüngst erschienenen Reisebuchs mit dem bezeichnenden Titel »Da war ich eigentlich noch nie« zu lauschen, verstand bald, dass es nicht unbedingt (Flug-)Reisen in ferne Länder sein müssen, die bleibende Eindrücke hinterlassen.
Für ihn ist der Weg das Ziel
»Mein Reich ist nicht von dieser Welt«
Friedberg

»Mein Reich ist nicht von dieser Welt«

Friedberg (gk). Bereits seit Januar haben sich die drei Kinderchöre der evangelischen Kirchengemeinde unter Leitung von Stadtkantor Ulrich Seeger für die Aufführung des Kindermusicals »Es ist vollbracht« gerüstet. Komponist dieses etwa 90-minütigen Werks ist Thomas Riegler. Das Stück in sieben Szenen mit zwölf Liedern entstand 2004 als Auftragswerk der Förderkreise für Kirchenmusik im evangelischen Dekanat des Wetteraukreises.
»Mein Reich ist nicht von dieser Welt«
Schwindelerregendes Tempo
Friedberg

Schwindelerregendes Tempo

Friedberg (gk). »Mephisto und der Herr, die wetten. Wenn die das bloß gelassen hätten. Der Mensch ist gut. Nein, er ist schlecht. Wer von den beiden hat nun recht? Mephisto oder doch Gottvater? Die Antwort gibt’s hier im Theater, die aber keinen wirklich schreckt: Der Mensch ist gut, nur nicht perfekt.«
Schwindelerregendes Tempo
Irrenhaus wird zum Gefängnis
Friedberg

Irrenhaus wird zum Gefängnis

Friedberg (gk). »Schaue ich der heutigen Welt ins Gesicht, erblicke ich eine Fratze.« Dieser Satz findet sich in einem Interview mit dem 1990 gestorbenen Dramatiker Friedrich Dürrenmatt anlässlich der Uraufführung seiner Komödie »Die Physiker« 1962 im Schauspielhaus Zürich.
Irrenhaus wird zum Gefängnis
Zwischen Humor und Melancholie
Friedberg

Zwischen Humor und Melancholie

Friedberg (gk). Also ehrlich: Apokalyptisch waren die vom Lukas-Meister-Duo im Alten Hallenbad zu Gehör gebrachten Lieder für Gitarre, Piano und Bass (Matthias Kasparick) nun wirklich nicht. Insofern weckt der Titel seiner neuen CD - »Lieder vor, während und nach der Apokalypse« - eindeutig falsche Erwartungen. Den Wert des 90-minütigen Konzerts minderte dies glücklicherweise nur wenig.
Zwischen Humor und Melancholie
Historie einer menschenfeindlichen Ideologie
Bad Nauheim

Historie einer menschenfeindlichen Ideologie

Bad Nauheim (gk). 25. Mai 2020: Der Tod des schwarzen US-Amerikaners George Floyd als Folge der brutalen Behandlung durch einen weißen Polizisten sei für ihn der Auslöser gewesen, sich erneut mit dem Thema Rassismus zu beschäftigen. So begann Dieter Heßler, Vorsitzender des »Kulturforums Bad Nauheim«, seinen 90-minütigen Vortrag unter dem Titel »(Anti-)Rassismus - aktuell und doch schon immer da!
Historie einer menschenfeindlichen Ideologie
Heile Welt fürs kranke Gemüt
Friedberg

Heile Welt fürs kranke Gemüt

Friedberg (gk). Ganz ehrlich: Der eine oder die andere wird sie vor Jahrzehnten vielleicht verschlungen haben. Die Rede ist von der bunten, vor allem heilen Welt der immer genau 64 Seiten langen »Groschenhefte« - als da wären Heimat-, Arzt-, Liebes-, Kriminal- oder Science-Fiction-Romane.
Heile Welt fürs kranke Gemüt
»Die Sonne steht still«
Friedberg

»Die Sonne steht still«

Friedberg (gk). Galileo Galilei richtete 1609 als erster ein selbstgebautes Fernrohr auf Milchstraße, Sternenhaufen, Sonne und Mond. Was er sieht, überzeugt ihn von der Richtigkeit der Theorie des polnischen Domherrn Nikolaus Kopernikus, der mit seinem 1543 veröffentlichten Werk »Über die Umdrehungen der Himmelskörper« eine - von der gelehrten Öffentlichkeit zunächst kaum zur Kenntnis genommen - der größten Revolutionen in der Geschichte der Astronomie auslöste:
»Die Sonne steht still«
Der Herr der Ringe
Friedberg

Der Herr der Ringe

Friedberg (gk). Unmögliches möglich machen! Dieser Imperativ widerspricht sich selbst. Sollte man meinen. Aber weit gefehlt! Pit Hartling, vielfach prämiierter Zauberkünstler und »Mentalmagier«, lässt das scheinbar Unmögliche - gleichsam en passant - so täuschend echt wirklich werden, dass sein zahlreiches Auditorium am Samstagabend im Alten Hallenbad aus ungläubigem Staunen und entgeistertem Kopfschütteln kaum mehr herauskam.
Der Herr der Ringe
Religiöse Wurzeln des neuzeitlichen Denkens
Bad Nauheim

Religiöse Wurzeln des neuzeitlichen Denkens

Bad Nauheim (gk). Günter Simon, ehemaliger Leiter des Kulturforums Bad Nauheim, beeindruckte am Donnerstagabend im Erika-Pitzer-Begegnungszentrum vor großem Auditorium mit einem informativen Vortrag über religiöse Entwicklungen aus der Sicht des Philosophen Jürgen Habermas.
Religiöse Wurzeln des neuzeitlichen Denkens
Von Telemann bis Hindemith
Bad Nauheim

Von Telemann bis Hindemith

Bad Nauheim (gk). Die Bratsche beziehungsweise Viola steht - sowohl in der Kammer- wie sinfonischen Musik - häufig im Schatten ihrer »Schwestern« Violine und Violoncello. Kompositionen, in denen sie angemessen zur Geltung kommt oder gar dominiert, sind rar. Zu Unrecht!
Von Telemann bis Hindemith
»Sehnsuchtsland« Deutschland
Friedberg

»Sehnsuchtsland« Deutschland

Friedberg (gk). »›Ich‹ heißt auf Russisch ›Ya‹ - ein Buchstabe nur. Der letzte im Alphabet. So wurden wir auch groß und erzogen. Das hat dann jedes ›ich will, ich mag, ich muss, ich, ich, ich‹ mit einer Faust erschlagen. Die Ordnung der Buchstaben, die uns Kindern den Egoismus austrieb, in aller Seelenruhe.«
»Sehnsuchtsland« Deutschland
Riesenschritte in der Malereigeschichte
Friedberg

Riesenschritte in der Malereigeschichte

Friedberg (gk). »Welch’ süßes Ding ist die Perspektive!« Dieser Ausruf der Begeisterung wird dem Maler Paolo Ucello, der von 1397 bis 1475 lebte, zugeschrieben. Der bedeutende Vertreter der italienischen Frührenaissance gilt als (Mit-)Erfinder der sogenannten Zentralperspektive - einer bildkünstlerischen Revolution, die den kommenden anderthalb Jahrhunderten ihren Stempel aufprägen sollte.
Riesenschritte in der Malereigeschichte
Klänge einer anderen Welt
Friedberg

Klänge einer anderen Welt

Friedberg (gk). Für alle, die des Persischen beziehungsweise »Farsi« nicht mächtig sind: »Sedaa« bedeutet soviel wie »Stimme, Klang«. Drei Musiker, die unter diesem Etikett seit zwölf Jahren gemeinsam weltweit konzertieren, waren am vergangenen Samstagabend zu Gast im Großen Saal des Alten Hallenbads, um das Auditorium mit exotischer Musik aus dem persisch-mongolischen Kultur- und Sprachraum zu verzaubern.
Klänge einer anderen Welt
Hochzeitschaos bei Hesselbachs
Friedberg

Hochzeitschaos bei Hesselbachs

Friedberg (gk). Bei Hesselbachs herrscht hektische Betriebsamkeit: Tochter Heidi und Fred Lindner, Prokurist in »Babbas« Druckerei, wollen den Bund der Ehe eingehen. Mammas hartnäckiger Widerstand gegen diese überstürzte Hochzeit bleibt erfolglos. Nun gut: Aber dann soll es ein ganz großes Fest werden.
Hochzeitschaos bei Hesselbachs
Beschwörung des Lebens
Friedberg

Beschwörung des Lebens

Friedberg (gk). »Ich denk an deine Tante. Wüsste nicht, wann ich je so brannte, ist sonst nicht meine Art, liegt an Hildegard.«
Beschwörung des Lebens
Auf dem Weg zur Zentralperspektive
Friedberg

Auf dem Weg zur Zentralperspektive

Friedberg (gk). Anhand zahlreicher Beispiele aus der griechisch-römischen Vasen- und Wandmalerei gab Dr. Matthias Recke von der Universität Frankfurt am vergangenen Montagabend im Großen Saal des Theaters Altes Hallenbad aufschlussreiche Einblicke in die sukzessive Erschließung des Raumes bzw. der Räumlichkeit in der antiken Bildkunst von der »Geometrischen Epoche« (ab ca.
Auf dem Weg zur Zentralperspektive
Pferdegeschichte ist Menschengeschichte
Friedberg

Pferdegeschichte ist Menschengeschichte

Friedberg (gk). Ihren Namen verdanken sie einem zaristischen Oberst namens Przewalski, der die letzten freilebenden Exemplare ihrer Art Ende des 19. Jahrhunderts in der westlichen Mongolei entdeckte. Im Unterschied zu den »Tarpanen« als Vorfahren unserer domestizierten Hauspferde sind die Przewalski-Urpferde (in ihrer Heimat am Nordrand der Wüste Gobi »Tachi« genannt) niemals gezähmt worden.
Pferdegeschichte ist Menschengeschichte