Marion Schwarzmann

Marion Schwarzmann

Zuletzt verfasste Artikel:

Wandern gegen die Einsamkeit
Gießen

Wandern gegen die Einsamkeit

Daniel Schreiber scheint einen Nerv der Zeit getroffen zu haben. Von seinem Bestseller »Allein« fühlen sich offensichtlich viele Menschen angesprochen. Der Keller des »Ulenspiegels« jedenfalls war am Mittwochabend bei einer LZG-Lesung voll besetzt.
Wandern gegen die Einsamkeit
Das Schöne wartet hinter jeder Ecke
Gießen

Das Schöne wartet hinter jeder Ecke

Eine Lesung aus einem Stadtführer - kann das funktionieren? Durchaus. Norbert Schmidt und Marc Schäfer beweisen mit ihrem Vortrag im ausverkauften Schuhhaus Darré, wie reizvoll Spaziergänge durch die Universitätsstadt sein können.
Das Schöne wartet hinter jeder Ecke
Aufbruch in der Neuen Welt
Kultur

Aufbruch in der Neuen Welt

Alex Capus hat sich auf historische Persönlichkeiten spezialisiert, deren Biografie er gründlich recherchiert, bevor er seine ganz eigene Geschichte fabuliert. Seine jüngste Entdeckung: Die aus Basel stammende Susanna Faesch, die als Kind mit ihrer Mutter Maria Mitte des 19. Jahrhunderts nach New York auswandert und dort ein erstaunlich selbstbestimmtes Leben führen kann.
Aufbruch in der Neuen Welt
Popolski haut auf die Pauke
Gießen

Popolski haut auf die Pauke

Wer Pawel Popolskis abgefahrene Polka-Show besucht, sollte trinkfest sein. Denn gleich zu Anfang gibt es für jeden im Saal erst einmal einen kleinen Wodka - zum Warmwerden mit den polnischen Sitten und Gebräuchen. Was dann nämlich folgt, ist eine musikalische Lehrstunde der ganz besonderen Art.
Popolski haut auf die Pauke
Von »Rainman« inspiriert
Kultur

Von »Rainman« inspiriert

Holger Karsten Schmidt zählt zu den erfolgreichsten Drehbuchautoren Deutschlands. Sein TV-Mehrteiler »Gladbeck« wurde sogar mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Aber auch als Verfasser von Kriminalromanen hat sich der gebürtige Hamburger einen Namen gemacht. Vor Kurzem ist bei Kiepenheuer & Witsch bereits der fünfte Fall seiner beliebten Reihe »Lost in Fuseta« erschienen, die er unter dem Pseudonym Gil Ribeiro schreibt.
Von »Rainman« inspiriert
Trommeln in der Nacht auf gepflastertem Platz
Hessen

Trommeln in der Nacht auf gepflastertem Platz

Wetzlar - Die Wetzlarer Festspiele haben Zuwachs bekommen. Erstmals dient ein großflächig gepflasterter Platz im modernen Leitz-Park als Spielort, auf dem kein Baum Schatten spendet oder gar für lauschige Atmosphäre wie im Rosengärtchen sorgt. Doch Devid Striesow ist ein brillanter Vorleser, und so nimmt er das Publikum mit in die Welt des Oskar Matzerath, der sich die Seele aus dem Leib trommelt.
Trommeln in der Nacht auf gepflastertem Platz
Woyzeck im Palmenhaus
Gießen

Woyzeck im Palmenhaus

Ein ungewöhnlicher Ort für einen altbekannten Stoff: Das Literarische Zentrum präsentiert den schwedischen Schriftsteller Steve Sem-Sandberg mit seiner Interpretation des historischen Woyzeck- Materials im Palmenhaus des Botanischen Gartens.
Woyzeck im Palmenhaus
Die fabelhaften Tukur Boys
Hessen

Die fabelhaften Tukur Boys

Sie machen Musik, die in die Beine geht: Ulrich Tukur und Die Rhythmus Boys bringen das Wetzlarer Rosengärtchen zum Swingen und die 900 Zuschauer zum Mitwippen mit den Füßen. Ihre Zeitreise in die 1920er und 30er Jahre bietet Unterhaltung vom Feinsten und ist unwiderstehlich.
Die fabelhaften Tukur Boys
Mann in Schwarz nimmt seinen Hut
Gießen

Mann in Schwarz nimmt seinen Hut

Er fuhr schon mit dem Lastenrad durch die Stadt, da gab es noch keine Fördermittel vom Staat für dieses praktische Gefährt. Abdul-M. Kunze ist bekannt wie ein bunter Hund. Doch nun hat er sein Markenzeichen endgültig im Fundus abgestellt. Der Mann in Schwarz nimmt zum Ende der Spielzeit seinen Hut.
Mann in Schwarz nimmt seinen Hut
Crashkurs über Geschichte Taiwans
Gießen

Crashkurs über Geschichte Taiwans

Sein Debüt »Grenzgang« spielt in seinem hessischen Geburtstort Biedenkopf. Seinen aktuellen, fünften Roman »Pflaumenregen« hat Stephan Thome in seiner neuen Heimat Taiwan angesiedelt. Auf Einladung des Literarischen Zentrums stellte er ihn nun beim Mittelhessischen Kultursommer in Gießen vor.
Crashkurs über Geschichte Taiwans
Höchst wundersame Abenteuer
Kultur

Höchst wundersame Abenteuer

1929 verließen Lore Strauch und Dr. Friedrich Ritter in Berlin ihre jeweiligen Ehepartner, um auf der Galápagosinsel Floreana im Pazifischen Ozean ihr Glück zu suchen. Drei Jahre später taucht dort in der Einsamkeit eine obskure österreichische Baronin mit ihren beiden Liebhabern auf. Nur Lore Strauch kehrt 1934 nach Berlin zurück. Alle anderen sind tot oder verschollen.
Höchst wundersame Abenteuer
Ein Füllhorn von Irrwitzigkeiten
Gießen

Ein Füllhorn von Irrwitzigkeiten

Moritz Rinke ist ein gern gesehener Gast in Gießen, hat er hier doch von 1989 bis 1994 Angewandte Theaterwissenschaft studiert und bereits 2016 der Universitätsbibliothek einen Teil seines Vorlasses vermacht. Nun schaute er mal wieder für eine Lesung aus seinem jüngsten Roman »Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García« vorbei.
Ein Füllhorn von Irrwitzigkeiten
Wohltemperierte Worte und Klänge
Gießen

Wohltemperierte Worte und Klänge

Sieben Jahre ging Carsten Henn mit seiner Idee schwanger, bis er im November 2020 endlich seinen Roman »Der Buchspazierer« veröffentlichte. Der wurde prompt zum Renner und belegte in der Jahresbestenliste 2021 den sechsten Platz.
Wohltemperierte Worte und Klänge
Von Leichtgewichten, Trampolin-Assen und Angsthasen
Gießen

Von Leichtgewichten, Trampolin-Assen und Angsthasen

Knapp 18 Kilogramm zeigt der Blick auf die Waage. Das reicht nicht. Das kleine Mädchen ist zu leicht für das Bungee-Jumping auf dem Trampolin. »Das ist nicht schlimm«, wir machen etwas anderes Schönes«, verspricht die Mutter. Die beiden steuern eines der Kinderkarussells der Frühjahrsmesse an. Die nächste Kandidatin ist schwer genug. 22 Kilo. Der Schausteller nickt, steckt seine kleine Kundin in eine Art Brust- und Hüftgeschirr und los geht’s.
Von Leichtgewichten, Trampolin-Assen und Angsthasen
Keine Lektüre für Vegetarier
Gießen

Keine Lektüre für Vegetarier

Schon das Cover spricht eine deutliche Sprache. Es zeigt den Vater des Autors in Metzgerschürze und mit Fleischerbeil zwischen zwei hängenden Schweinehälften. Dieses Buch ist offensichtlich nichts für Vegetarier, obwohl es den lautmalerischen Titel »Sommerleithe« trägt.
Keine Lektüre für Vegetarier
Reise ins Reich der Fantasie
Hessen

RESTKARTEN

Reise ins Reich der Fantasie

Es hätte nicht besser laufen können. Gleich das Eröffnungswochenende der 25. Hessischen Kinder- und Jugendtheaterwoche KUSS präsentiert in Marburg die vielfältige Bandbreite dieser Sparte: vom Puppenspiel über das Kinderstück bis hin zu Tanztheater. Für jeden kleinen und großen Zuschauer ist etwas dabei.
Reise ins Reich der Fantasie
Aus Alt mach Neu
Gießen

Aus Alt mach Neu

Das Stadttheater setzt bei der Studioproduktion »Traumspiel_e« auf Nachhaltigkeit. Am kommenden Donnerstag ist Uraufführung.
Aus Alt mach Neu
Keine Überraschung, aber ein Schock
Gießen

Keine Überraschung, aber ein Schock

Der Zufall wollte es, dass zwei Tage vor ihrer Lesung in Gießen Putins Truppen in die Ukraine einmarschiert sind. Denn genau hier hat Sasha Marianna Salzmann ihren aktuellen Roman »Im Menschen muss alles herrlich sein« angesiedelt.
Keine Überraschung, aber ein Schock
»Aller guten Dinge sind drei«
Hessen

»Aller guten Dinge sind drei«

Im dritten Anlauf soll es nun endlich klappen: Am 25. März wird sich der Vorhang zur 25. Ausgabe der Hessischen Kinder- und Jugendtheaterwoche »KUSS - Theater sehen! Theater spielen!« im Marburger Theater am Schwanhof öffnen, nachdem das Jubiläumsfestival bereits zweimal wegen der Pandemie hatte abgesagt werden müssen.
»Aller guten Dinge sind drei«
Wie Theaterleute ticken
Kultur

Wie Theaterleute ticken

Manche Bücher haben einen langen Weg hinter sich, bis ein Verlag sie endlich veröffentlicht. Wenn sich dann noch unversehens der Erfolg einstellt, reibt man sich verwundert die Augen: Warum nicht früher so? Klaus Pohls Theaterroman »Sein oder Nichtsein« ist ein derartiger Glücksfall, bringt er doch alles mit, was das empathische Leserherz höherschlagen lässt.
Wie Theaterleute ticken
Jubiläumsstück im Stadion
Hessen

Jubiläumsstück im Stadion

Platz gibt es hier in Hülle und Fülle. Doch der soll nun zum ersten Mal mit prallem Theaterleben gefüllt werden. Ein ehrgeiziges Projekt: Am 11. Juni wird das Auftragswerk zum 800-jährigen Jubiläum der Stadt Marburg im Georg-Gaßmann-Stadion uraufgeführt.
Jubiläumsstück im Stadion
Promis und alte Bekannte
Hessen

Promis und alte Bekannte

Ihr Start stand unter keinem guten Stern, denn wegen der Corona-Pandemie mussten die Wetzlarer Festspiele 2020 und 2021 abgesagt werden. Doch nun zieht die neue Intendantin Evangelia Sonntag alle Register: Für den Sommer 2022 konnte sie hochkarätige Darsteller wie Ulrich Tukur und Devid Striesow für ein Gastspiel in der Lahnstadt gewinnen.
Promis und alte Bekannte
Ernstes Thema leichtfüßig erzählt
Gießen

Ernstes Thema leichtfüßig erzählt

Gießen (man). Thea Dorn nannte ihr Debüt in der Kritikerrunde des »Literarischen Quartetts« einen »Lichtblick im Literaturherbst 2020«. Seitdem ist sie mit Lob überhäuft worden. Verena Keßler gelingt in ihrem Erstlingswerk »Die Gespenster von Demmin« der gewagte Spagat, ein ernstes Thema leichtfüßig zu vermitteln.
Ernstes Thema leichtfüßig erzählt
Den Finger in die Wunde gelegt
Gießen

Den Finger in die Wunde gelegt

Bernhard Jaumann »mag kein Blut mehr sehen«. Deshalb wird in seinem Krimi »Caravaggios Schatten« feingeistig ermittelt. Schon in seinem Vorgängerroman »Der Turm der blauen Pferde« hat er die Kunstdetektei von Schleewitz ins Leben gerufen, die sich nun im neusten Band mit einem komplizierten Fall von Artnapping herumschlagen muss.
Den Finger in die Wunde gelegt
Die fabelhafte Welt der Mördermitzi
Gießen

Die fabelhafte Welt der Mördermitzi

Bereits zum vierten Mal ist Isabella Archan beim Krimifestival zu Gast. Das Publikum weiß die herzliche Art der handfesten Autorin zu schätzen, bietet sie doch keine konventionelle Lesung, sondern eine urkomische One-Woman-Show. In deren Mittelpunkt steht diesmal die sonderbare Mördermitzi.
Die fabelhafte Welt der Mördermitzi
Henri Faber liest beim Krimifestival in Gießen
Gießen

Kriminalliteratur

Henri Faber liest beim Krimifestival in Gießen

Der Ringfinger-Mörder hat wieder zugeschlagen. Doch diesmal gibt es einen Zeugen. Gelingt es nun endlich, den Serientäter zu fassen? Denn eigentlich ist die Situation »Ausweglos«. Dieser diffizilen Frage spürt Henri Faber in seiner ansprechenden Lesung im Rahmen des Krimifestivals nach.
Henri Faber liest beim Krimifestival in Gießen