Sport-Mix

Ghazaryan zeigt virtuose Turnshow in Gießen

08. Mai 2015, 20:23 Uhr
Spektakulär verspricht der »Showproject«-Aufttritt beim Landesturnfest in Gießen am 15. Mai zu werden. (Foto: bf)

Ghazaryan gründete das Showproject, mit dem er virtuose Turnshows auf die Beine stellt. Dabei erlangte er im letzten Jahr durch den Einzug in das Finale der RTL-Sendung »Das Supertalent« bundesweiten Ruhm, und aktuell erobert das Ensemble sogar das amerikanische Pendant der Talent-Show.

Auch die Besucher des Landesturnfests in Gießen werden in den Genuss kommen, das Showproject live zu erleben, wo sie bei der Gala (15. Mai) eine einzigartige Nummer zu sehen bekommen. Denn: »Viele Leute haben einen festen Act und treten immer wieder mit demselben auf. Wir bringen aber immer aktuelle Sachen auf die Bühne und machen jede Woche was anderes«, erklärt Ghazaryan, dass er eigens für das Turnfest eine neue Choreographie konzipierte.

Bei dieser wird er gemeinsam mit Athleten auftreten, die er aus dem Wettkampfturnen kennt. Denn das ist ihm bei allem Entertainment wichtig: »Wir sind Turner und bleiben so natürlich wie möglich. Wir sind bestimmt keine Zirkusartisten und schminken uns auch nicht.«

Doch auch ohne künstliche Effekte – oder vielleicht sogar genau durch den Verzicht auf diese – sind die Nummern der Artisten atemberaubend. Klassisches Turnen pur, nur in abgewandelter Form: So traten Ghazaryan und Co. beispielsweise beim Supertalent als Quartett auf, das in Jeans und mit freiem Oberkörper an einem selbstgebauten Konstrukt turnte, welches einen vierholmigen Barren mit einem Trampolinboden verband – und kraftvoll, synchron und technisch sauber wurde durch die Luft gewirbelt, dass dem Zuschauer der Mund vor Staunen offen stehen blieb.

Mit welcher Nummer das Showproject nun nach Gießen kommt, wollte der täglich drei bis vier Stunden lang trainierende Neu-Isenburger zwar noch nicht verraten. Doch der Fantasie sind hierbei im Prinzip keine Grenzen gesetzt. Die Anzahl der auftretenden Turner hat großen Spielraum, und auch das Setting kann alle klassischen Turngeräte sowie Luftakrobatik, Tanz und Trampolin umfassen. Aber trotz des Überraschungseffekts kann man sicher sein, dass Ghazaryan, der sieben Jahre lang in der Bundesliga turnte, mit seinen Shows die halbe Welt bereiste und nebenbei auch einst den Weltrekord im Salto an der Wand aufstellte, auch beim Landesturnfest seine große Klasse auf kreative Weise demonstrieren wird. (lad)

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