HSG Wetzlar unterliegt Israel

(pie) Vor 250 Zuschauern hat am gestrigen Abend in Dutenhofen die israelische Handball-Nationalmannschaft die Auswahl der HSG Wetzlar in einem munteren und schnellen Spiel mit 32:28 (17:12) besiegt. Die Israelis bereiten sich in Wetzlar auf die Playoff-Spiele für die Europameisterschaft 2018 in Kroatien vor.
08. März 2016, 23:23 Uhr
Fabian Kraft (r./Wetzlar) kommt gegen Elad Kappon (Israel/28) und Niv Levy (Israel/verdeckt) zum Wurf. Links Wetzlars Christian Rompf. (Foto: ras)

Geleitet wurde die Partie von den Schiedsrichtern Andreas Briese und Kim von der Beeck aus Köln. Die Gäste agierten mit einer flinken 3:2:1-Abwehr, gegen die die HSG zunächst ihre Schwierigkeiten im Spielaufbau hatte. Matthias Schwalbe verkürzte per Gegenstoß zum 4:5 in der neunten Minute, nach Parade und Pass von Nikolai Weber. Guillaume Joli glich per Siebenmeter zum 5:5 aus (11.). HSG-Trainer Andreas Klimpke wechselte nach einer Viertelstunde durch, ließ fortan eine 3:2:1-Defensive gegen die Gäste spielen. Israel zog zwischenzeitlich auf 13:10 davon, doch die jungen Wetzlarer Spieler hielten mit viel Engagement und schnellem Spiel dagegen. Immer wieder gelang es ihnen, Lücken in der Gäste-Abwehr zu finden, scheiterten aber zu oft am israelischen Keeper oder semmelten die Kugel ans Alu oder ganz am Tor vorbei. Zudem machte sich die physische Überlegenheit der Israelis bemerkbar, die zur Pause eine 17:12-Führung herausgearbeitet hatten.

Israels Coach, der Schwede Per Carlen, dirigierte seine Abwehr erfolgreich durch die zweite Halbzeit. Bereits nach 37 Minuten hatte seine Mannschaft die 22:15-Führung erzielt. In der Abwehr gab es kaum ein Durchkommen für die junge Wetzlarer Truppe, der auch das Wurfglück fehlte. In der 6:0-Abwehr war man im Eins-gegen-Eins zu oft unterlegen, was Keeper Till Klimpke die Möglichkeit gab, sich mehrfach auszuzeichnen. Erst mit dem 16:24 (42.) durch Rompf gelang der HSG nach etlichen Gegentoren wieder ein Treffer.

Gegen die neu formierte 3:2:1-Abwehr der HSG kamen die Gäste zunächst nicht gut zurecht. So verkürzte Schwalbe in der 47. Minute auf 19:25. Für Carlen ein Grund, seine Männer sofort zum Rapport zu bitten. Viel geholfen hatte die Maßnahme nicht, denn Wetzlar verkürzte in der 50. Minute durch Leon Bremond auf 22:26. Doch die Gäste verwalteten den Vorsprung.

HSG Wetzlar: Klimpke, Weber, Ludwig (1), Rompf (2), Schreiber (5), Gümbel (1), Müller, Zörb (4), Wallwaey, Bremond (2), Kraft (2), Gohly (3), Joli (5/4), Pjanic, Schwalbe (2), Lindenstruth.

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