Fußball

SWG-Kreispokal: VfB 1900 Gießen im Achtelfinale

29. September 2015, 22:23 Uhr
Dem Gießener Maximilian Oberschelp (r.) stellt sich Fernwalds Nelson Delzer in den Weg. (Foto: Friedrich)

Der Tabellenführer der Verbandsliga Mitte setzte sich gestern Abend in Steinbach vor rund 200 Zuschauern knapp mit 2:1 durch und qualifizierte sich damit für das Viertelfinale. In dieses zogen außerdem noch die SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen (5:0 bei der SG Rüddingshausen/Londorf), der TSV Klein-Linden (3:1 beim VfR Lich) und der TSV Großen-Linden (3:2 nach Verlängerung gegen den MTV 1846 Gießen) ein. Als erste Mannschaft hatten in der Vorwoche bereits die TSF Heuchelheim mit einem 3:1-Erfolg bei der SG Obbornhofen/Bellersheim das Viertelfinale erreicht.

FSV Fernwald – VfB 1900 Gießen 1:2 (1:1): Die Gastgeber begannen stark, bereits nach drei Minuten hatte man durch Kevin Buycks und Ngolo Ouattara zwei gute Gelegenheiten verzeichnet. Die ausgezeichnete Anfangsphase krönte Tomi Pilinger nach fünf Minuten mit dem 1:0. Nach einem Eckball von Kevin Buycks und einer Kopfballverlängerung von Malte Simon traf der Stürmer aus knapp 16 Metern. Der Spielfluss der Gastgeber geriet aber später ins Stocken, da Moritz Schmandt (17.) und Nelson Delzer (23.) verletzungsbedingt das Feld räumen mussten. Die Elf von Trainer Daniyel Bulut gewann mehr und mehr die Oberhand, das 1:1 nach 33 Minuten durch Daniel Erben ging durchaus in Ordnung. Vier Minuten nach dem Wechsel nutzte Hendrik Dechert einen Fehler der FSV-Defensive zum 2:1 für den VfB 1900. Der hatte nun mehr vom Spiel, aber das 3:1 wollte sich nicht einstellen. Mit zunehmender Spieldauer wurde es hektischer, der FSV haderte zudem mit einigen Entscheidungen von Referee Patrick Haustein (Großen-Buseck). In der Schlussminute hatte der FSV Fernwald dann großes Pech. Kevin Buycks setzte einen Freistoß ans Lattenkreuz, der Abpraller kam zu bei Moritz Pfeiff, doch dessen Kopfball landete in den Armen von Gießens Keeper Sebastian Ploch – und dann war Schluss.

SG Rüddingshausen/Londorf – SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen 0:5 (0:2): Eine klare Angelegenheit. »Der Endstand geht in Ordnung«, berichtete Nikolai Buss, der Trainer des A-Ligisten, der nicht unbedingt seine Bestbesetzung in dieses Rabenau-Derby geschickt hatte. »Die Liga ist uns wichtiger«, erläuterte der Coach. Für den Kreisoberligisten schoss Sebastian Bubbel (17., 42.) vor rund 150 Zuschauern die 2:0-Führung zur Pause heraus. Nach gut einer Stunde sorgte Dennis Peldzius für den dritten Gästetreffer, dem Daniel Weber in der 78. Minute das 4:0 folgen ließ. Den Toreschlusspunkt zugunsten der Elf von Trainer Thorsten Zimmerling setzte sieben Minuten vor dem Abpfiff Heinz Stehle.

VfR Lich – TSV Klein-Linden 1:3 (1:0): Ein toller Pokalfight, bei dem die Gastgeber vor der Pause Vorteile und die besseren Möglichkeiten besaßen. So war die 1:0-Pausenführung der Licher, in der 25. Minute durch Hüseyin Hismanoglu herausgeschossen, verdient, zumal die Hausherren noch einen Aluminium-Treffer zu verzeichnen hatten. Nach Wiederbeginn wurden die Gäste stärker, störten die Licher früh im Spielaufbau und kamen bereits in der 55. Minute durch Anton Krasniq zum Ausgleich. Wenig später sorgte Marco Knauss mit einem Schuss aus der zweiten Reihe für die Gästeführung. Derselbe Spieler setzte mit seinem Treffer zum 3:1 (82.) aus Sicht des TSV den Schlusspunkt.

TSV Großen-Linden – MTV 1846 Gießen 3:2 (2:2, 0:0): »Das war über 120 Minuten Klassefußball«, sagte Großen-Lindens 1. Vorsitzender Michael Weisel. Bereits in Durchgang eins verzeichneten beide gute Chancen, die aber ungenutzt blieben. Zwei Minuten nach der Pause gelang Dennis Gurband das 1:0 für den TSV, ehe nach 68 Minuten der Gießener Fiete Kraß wegen Foulspiels die »Ampelkarte« sah. Als dann Cemil Kurt nach 71 Minuten das 2:0 gelang, dachten viele, die Partie wäre gelaufen. Doch der Kreisoberligist bewies Moral und kam durch Thorsten Ruppel (90.) und Sebastian Brinker (90.+4) noch zum 2:2 – es ging in die Verlängerung. Hier war es Alexander Happel, der den A-Ligisten nach 107 Minuten erneut in Führung brachte. Als dann wenig später mit Michel Winter ein weiterer Akteur des MTV 1846 ebenfalls Gelb-Rot sah, war die Begegnung entschieden – der TSV durfte feiern.

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