Splitter vom Linden-Cup

04. August 2017, 22:54 Uhr
Rainer Dotzauer (l.) und Ulrich Lepper als »Väter« des Linden-Cups. (Foto: vk)

Im letzten Jahr waren die Kabarettisten der Leipziger Pfeffermühle Gäste im Watzenborn-Steinberger Gasthof »Zur Krone«. Auch der langjährige Ex-Profi der Münchner Bayern, Michael Sternkopf, lässt sich von Zeit zurzeit dort blicken. Die Fußballer des Hessenligisten der heimischen Teutonia sind sowieso Stammgäste. Jetzt haben die Bundesliga-Handballer vom SC DHfK Leipzig ihr Quartier gleich für fast eine ganze Woche im Traditionslokal bezogen. Promis lieben wohl die Krone und Pohlheim, freuen sich die Wirte Pierre und Johannes Kawria. Der Leipziger Mannschaftstross ist gleich mit 23 Spielern, Trainer und Physio-Team eingezogen. Die Handballer aus der Sachsen-Metropole sind im Rahmen der Saison-Vorbereitungen in Mittelhessen. Ihnen gefällt es in dem Gasthof, wie auch ihr Trainer André Haber bestätigt. Von morgens bis abends wird hier für sie gesorgt. Neben ihrem Trainingslager in der Nachbargemeinde Linden treten sie dort auch beim Linden-Cup sportlich in der Öffentlichkeit als Stars des Turniers auf.

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Eine extrem lange Kooperation bei Mittelhessens größtem Handballturnier dokumentiert nebenstehendes Foto und zeigt die eigentlichen »Macher« dieser Institution. 1992 aus der Taufe gehoben, hat sich der Linden-Cup der Sparkasse Gießen mittlerweile weit über Hessen hinaus etabliert. Rainer Dotzauer (links) und Uli Lepper freuen sich jedes Jahr über ihr gemeinsames Werk und zeigen ihre kameradschaftliche Verbundenheit. Rainer Dotzauer, der am 24. Juli seinen 70. Geburtstag feierte, hat immer dafür gesorgt, dass seine von ihm trainierten Vereine von Dutenhofen über Hüttenberg und Gelnhausen beim Linden-Cup vertreten waren. So entstand und besteht neben der gemeinsamen Leidenschaft für das Handballspiel auch Freundschaft, die der Veranstalter durch ein kleines Geburtstagspräsent während des Linden-Cups zum Ausdruck brachte. Mit dabei und somit auch Gründungsmitglied war von Anfang an die HSG Wetzlar bzw. deren Vorgängervereine TSV Dutenhofen und HSG Dutenhofen/Münchholzhausen. Seit 1992 besteht die enge Kooperation zwischen der damaligen HSG DutenhofenMünchholzhausen und dem TV Großen-Linden.

»Ausverkauft«! Schon eine Stunde vor dem Bundesliga-Derby HSG Wetzlar gegen TV 05/07 Hüttenberg (36:27) musste Gastgeber Großen-Linden am Donnerstag die Lindener Stadthalle dichtmachen. Um das reizvolle Derby nicht zu verpassen und überhaupt noch einen Platz zu bekommen, hatten sich die heimischen Handball-Anhänger frühzeitig auf den Weg gemacht und somit auch den »Vorspiel«-Kontrahenten SG Kleenheim und MSG Linden (29:27) eine großartige Kulisse von gut und gerne 750 Zuschauern beschert.

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Für die Zukunft sollte sich der Ausrichter dennoch überlegen, weiterhin an den Hallenstirnseiten nur wenige Zentimeter hinter der Grundlinie vier Holzbänke für die Zuschauer aufzustellen. Das sorgt zwar für fast 40 weitere Sitzplätze, das Verletzungsrisiko für die Spieler aber ist eigentlich unverantwortlich hoch - gut, dass bislang nichts Schlimmeres passiert ist.

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Aufseiten der HSG Wetzlar freute man sich vor allem darüber, dass mit Maximilian Holst (»Ich fühle mich großartig. Ein tolles Gefühl, wieder dabei zu sein«) und Joao Ferraz zwei Langzeitverletzte nach fast einem Jahr wieder auf dem Parkett mitwirken konnten. Beim TV 05/07 Hüttenberg standen eindeutig die erst kurz zuvor verpflichteten Neuzugänge Szymon Sicko und Vladan Lipovina im Mittelpunkt des Zuschauerinteresses. Gerade diese Rückraum-Duo soll die Chancen auf den Ligaverbleib erheblich verbessern. (rge/vk/ra)

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