Heimsieg

Christian Rompf wirft Hüttenberg in den Handball-Himmel

Der TV 05/07 Hüttenberg rastet aus, die Gießener Osthalle steht Kopf. In letzter Sekunde sorgt Christian Rompf für den ersten Heimsieg des Aufsteigers gegen Die Eulen Ludwigshafen. Dramatik pur!
12. Oktober 2017, 23:06 Uhr
Dominik Mappes lenkt das Spiel seines TVH. (Foto: ras)

Erster Heimsieg in der Handball-Bundesliga, erster Sieg überhaupt für den Aufsteiger TV 05/07 Hüttenberg. Mit 28:27 besiegt der Handball-Zwerg aus Mittelhessen Mitaufsteiger Die Eulen Ludwigshafen und hat damit die Punkte vier und fünf eingetütet - sensationell. DIe fünf wichtigsten Punkte zum Spiel.

 

Christian Rompf: Der "Oldie" macht's. Mit zwei Zeitstrafen früh in der Deckung ausgefallen und schmerzlich vermisst, sorgte der Linksaußen Rompf in allerletzter Sekunde für den Sieg seines TVH - und einen Jubelsturm in der Osthalle. Bei noch elf Sekunden auf der Uhr wird er auf Außen freigespielt, hebt in den Kreis ab und nagelt das Ding in die Maschen. Hinterher sagt er über die Szene: "Da denkt man gar nichts mehr, sondern wirft nur noch so fest es geht."

Dramatik: Hüttenberg war über 60 Minuten die bessere Mannschaft, lag fast ausnahmslos in Führung, verpasst es aber frühzeitig den Sack zuzumachen. Gleich dreimal liegen die Hüttenberger mit drei oder vier Toren vorn, erobern in der Defensive stark den Ball, verlieren ihn aber im Angriff - und lassen es damit unnötig spannend werden.

Die Schiedsrichter: "Schieber, Schieber", schrien die 2100 Zuschauer in der Gießener Osthalle gleich mehrfach. Auch der TVH haderte mit den Unparteiischen, die in einer kampfbetonten Begegnung keine richtige Linie fanden und tendenziell zugunsten des Gastes pfiffen. Doch Hüttenberg ließ sich nicht beirren und wurden am Ende für diese Ruhe belohnt.

Die Zuschauer: 2100 Menschen waren am ersten Donnerstagsheimspiel des TVH in die Gießener Osthalle gekommen - Rekord. Zwar hatte auch der Gast eine stimmkräftige Unterstützung dabei, doch spätestens ab Mitte der ersten Hälfe, als die Hüttenberger erstmals deutlich vorn lagen, waren auch sie kaum mehr zu hören. Es war wie in den vergangenen Spielen: Sind die Zuschauer da, gibt der TVH 110 Prozent - und es scheint, als könne fast jeder Gegner besiegt werden.

Daniel Wernig: Er lief rauf und runter, erkämpfte Bälle vorne wie hinten, kassierte mehrere Schläge ins Gesicht und an den Oberkörper, ließ sich aber nicht stoppen. Sechs Tore, davon eines per Siebenmeter, sprechen eine deutliche Sprache für den Fügelflitzer. Er ist trotz seiner vermeintlichen körperlichen Nachteile ein Gewinn für die Handball-Bundesliga - und für den TV Hüttenberg sowieso.

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