St. Patrick’s Day

Deutsch-Iren feiern mit Whiskeybar und Band

Im proppenvollen Dorheimer Bürgerhaus hat die Friedberger Gesellschaft zur Förderung deutsch-irischer Verständigung den St. Patrick’s Day gefeiert. Mit dabei: Paddy goes to Holyhead.
27. März 2017, 07:00 Uhr
Mit irischen Klassikern und eigenen Kompositionen sorgt auch Paddy goes to Holyhead für reichlich Unterhaltung. (Foto: lod)

Schon ein halbes Jahr nach ihrer Gründung im September 1977 feierten die Mitglieder der Friedberger Gesellschaft zur Förderung deutsch-irischer Verständigung den St Patrick’s Day, den irischen Nationalfeiertag – mit irischer Musik und Guinness vom Fass. Was im Jugendzentrum mit einem Büfett Marke Eigenbau begann, hat sich im Laufe der Jahre zu dem irischen Fest in der Wetterau schlechthin gemausert. In diesem Jahr wurde zwar mit einwöchiger Verspätung gefeiert, doch das tat der guten Stimmung am Samstag im proppenvollen Bürgerhaus keinen Abbruch.

17 Veranstaltungen zum 40-Jährigen

Viele Besucher hatten etwas Grünes an, so wie es die irische Tradition verlangt. Die Feier bildete zugleich den Auftakt zu insgesamt 17 Veranstaltungen anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Deutsch-Iren, wie die ehrenwerte Gesellschaft kurz genannt wird. »Wir sind stolz auf unser Jubiläum«, verkündete Karl Buxmann, seit der Vereinsgründung Präsident der Deutsch-Iren. Buxmann nutzte seine Begrüßung für einen kleinen »Werbeblock«, in dem er unter anderem neue grüne Langarm-T-Shirts mit dem Logo der Deutsch-Iren und dem Schriftzug »Since 1977« vorstellte. Als »Stargast« hatte zuvor Paddy Schmidt »euren Präsidenten Karl« bezeichnet.

Paddy, Sänger, Gitarrist und Harp-Virtuose, sorgte gemeinsam mit Almut Ritter (Geige und Akkordeon) sowie Uhu Bender mit einem groovenden Bass als Paddy goes to Hollyhead für allerbeste musikalische Unterhaltung. Mit virtuosem Spiel und Spaß an der Musik begeisterte das Trio die Fans. Klassisch eröffneten sie mit »Leavin of Liverpool« und »Dirty old Town« den Abend. Da wurde schon mitgesungen und geklatscht. Zwischen den Klassikern überzeugte das Trio mit Paddys Eigenkompositionen, wie dem eingängigen »Desiree« oder »Titanic«, einem Song, in dem Paddy den Untergang des Riesendampfers musikalisch umgesetzt hat.

Weitere Höhepunkte waren die beiden Auftritte der Steptanz-Gruppen des Friedberger Ballettstudios Rogoschinski. In einer zehnminütigen Show präsentierten über 40 Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne und der Tanzfläche davor die Vielfalt des Steptanzes. Dem ersten Irish Step zu Big Band Blues folgten klassische Step-Einlagen, kurze Ausflüge in den Breakdance sowie ins klassische Ballett und nach Spanien. Nach dem finalen Irish Step aller Tänzerinnen und Tänzer kannte die Begeisterung kein Ende. In einer zweiten Einlage zeigten zwei Gruppen perfekten Irish Step. Bei der Zugabe durften die Besucher mitmachen, »aber in einer leichteren Version«, wie Trainerin Rieke Rapp erläuterte, für die es von Karl Buxmann einen Blumenstrauß gab.

Nicht nur auf der Bühne war Irland ständig präsent, sondern auch bei Speis und Trank. Neben Guinness warteten an der Whiskey-Bar 20 überwiegend aus Irland stammende Whiskeys auf die Liebhaber des edlen Getränks. Für Spare Ribs, Pellkartoffeln sowie Brot mit irischem Käse sorgte das Küchenteam. Am immer umlagerten Informationsstand konnte man sich mit den neuesten Informationen über Irland eindecken.

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