Stadt Gießen

LLG: Neue Außensportanlage kann kommen

09. Juli 2014, 21:18 Uhr
Der Sportleistungskurs der Stufe 11 gab bei der kleinen Feier aus Anlass der Sicherstellung der Sportfeld-Finanzierung Einblicke in sein Können. (Fotos: Schepp)

Damit meinte der Ministerialrat im hessischen Innenministerium zum einen den deutschen WM-Triumph am Abend zuvor im Halbfinale gegen Brasilien, zum anderen aber auch die Tatsache, dass das LLG nun mit dem Bau ihrer neuen Außensportanlage beginnen kann. Zielinski übergab im Namen des Landes eine Zuwendung in Höhe von 45 000 Euro. Damit hat das Gymnasium knapp zwei Jahre nach dem Start ihres »Projekts 150 000« die notwendige Summe erreicht, um mit dem Bau der Sportanlage am Nordwestrand des Schulgeländes beginnen zu können.

»In den Sommerferien rollen die Bagger an«, kündigte LLG-Leiterin Antje Mühlhans an. Die Eröffnung der neuen Anlage ist für den Beginn des neuen Schuljahres vorgesehen. Dass das Gymnasium das Sportfeld dringend braucht, hatte die Direktorin gemeinsam mit Schulsportleiterin Silke Flemming bereits bei der Präsentation des ehrgeizigen Projekts im August 2012 bekräftigt. Rein rechnerisch stehe jedem der 1200 LLG-Schüler nur ein Viertelquadratmeter an Sportfläche zur Verfügung. Viel Improvisationstalent war auch bei der Vorbereitung für die vor Kurzem im Weststadion absolvierten Bundesjugendspiele gefragt. Weitsprung wurde in der Halle trainiert, Kugelstoßen auf Gras, berichtete Flemming.

Gebaut wird nun ein 600 Quadratmeter großes Kleinspielfeld mit Kunststoffbelag, eine Weitsprunganlage sowie die Umzäunung des Sportgeländes. Verzichtet hat die Schule nach Anwohnerprotesten aus der Rodtberg-Siedlung auf die ursprünglich geplante Errichtung einer 100 Meter langen Laufbahn. Mühlhans und Flemming betonten, dass die Anlage ausschließlich für schulische Zwecke genutzt werde.

»Alle haben gezeigt, dass es gelingen kann«, lobte Stadträtin Astrid Eibelshäuser das Engagement der Schulgemeinde, die mit einem Sponsorenlauf und einer Reihe weiterer Veranstaltungen Spenden für ihr Projekt gesammelt hatte. Umgesetzt wird das Vorhaben in der Regie des städtischen Gartenamtes. Mühlhans bedankte sich bei dessen Leiter Thomas Röhmel sowie bei Prof. Richard Göttlich und Dr. Wolfgang Herrendorf für ihr Engagement. »Bewegung und Sport sind das A und O«, unterstrich Zielinski, der als Kind seine ersten sportlichen Erfahrungen in der Nordstadt gesammelt hatte, die Bedeutung des LLG-Projekts. Musikalisch gestalteten Naomi Buhmann und Nina Mohammadi als Cello-Duo die kleine Feier, turnerische Glanzlichter setzte der Sportleistungskurs der Jahrgangsstufe 11.

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