Stadt Gießen

Universität begrüßt 6600 Erstsemester

10. Oktober 2012, 21:03 Uhr
»Mens sana in corpore sane« – damit während des Studiums nicht nur der Geist angeregt wird, konnten sich die Erstsemester beim »Markt der Möglichkeiten« auch über den Allgemeinen Hochschulsport informieren. (Foto: Schepp)

So ein Urteil sei nicht verwunderlich, könne die mittelhessische Universitätsstadt bei rund 75 000 Einwohnern und über 30 000 angehenden Akademikern doch auf die höchste Studentendichte Deutschlands verweisen, erläuterte der FFH-Nachrichtensprecher, der am Mittwoch durch die offizielle Begrüßungsveranstaltung zum »Markt der Möglichkeiten« im Audimax führte. Bei solchen Größenverhältnissen würden soziale Netzwerke wie Facebook beinahe überflüssig.

Die Ergebnisse einer Umfrage unter Gießener Studenten, die Jahn präsentierte, bescheinigten der Universität zudem nicht nur eine »gut sortierte« Bibliothek und verrieten einen gewissen Stolz auf den »jüngsten Präsidenten«, sondern auch »coole Studenten«, die »gut feiern«, sowie »schöne Mädchen«. Tatsächlich liege der Anteil der Studentinnen in Gießen bei 63 Prozent, verriet der Moderator.

Basketball und Kletterwald als Plus

Dass man in der Mittelhessen-Capitale »nicht nur studieren, sondern auch leben kann«, wie Stadträtin Astrid Eibelshäuser unterstrich, betonten auch die anderen Redner. Heiko Schelberg, Geschäftsführer der »Gießen 46ers«, empfahl den neuen Studenten für Samstagabende die Spiele des heimischen Basketball-Bundesligisten zum »Aufwärmen«, bevor das Gießener Nachtleben ausprobiert wird. Dank einer Kooperation zwischen Uni und Verein könnten Studenten Karten schon für zehn Euro erhalten, warb Schelberg. Unter anderem mit dem Stadttheater, dem 2013 eröffnenden neuen Großkino und dem Kletterwald auf dem Schiffenberg besitze die Stadt einen hohen Freizeitwert, ergänzte Eibelshäuser.

Prof. Eva Burwitz-Melzer, Vizepräsidentin der Justus-Liebig-Universität, verwies auf »Forscherdrang« und »didaktisches Geschick«, Eigenschaften die den Namensgeber der Gießener Alma Mater ausgezeichnet hätten. Sie hoffe auf »glückliche Studienjahre« für die rund 6600 Erstsemester, die als primäre »intellektuelle und kreative Herausforderung« bereits ihren Stundenplan erstellt haben. Als Vertreter des AStA forderte Tobias Gniza die neuen Studenten auf, sich »aktiv einzubringen«, damit der Ausschuss auch weiterhin »die Interessen der Studenten« vertreten könne. Im Foyer des Audimax konnten sich die Studenten anschließend an zahlreichen Ständen von Mensa bis Mietrecht über Vieles informieren, was zum Studium dazugehört. Für alle, die die JLU bereits in ihr Herz geschlossen hatten, hielt der Uni-Shop einen Tisch mit Tassen, Shirts und anderen »Liebig-Accessoires« bereit.

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