Nachfolger für Traditionslokal »Hawwerkasten« gefunden

08. Oktober 2012, 22:53 Uhr
In direkter Nachbarschaft betreiben die Brüder Zach-Zach ihre Metzgerei. Im kommenden April werden die beiden auch die Gaststätte »Zum Hawwerkasten« übernehmen. (F: Schepp)

Die Nachfolger der Wirtsleute kommen aus der direkten Nachbarschaft, haben den großen Erfolg der Gaststätte in den zurückliegenden Jahren genau beobachten können und werden daher – so ist zumindest zu hören – keine großen Veränderungen an der Speisekarte vornehmen; was bedeuten würde, dass auch künftig mit Gänsebraten in der Vorweihnachtszeit gerechnet werden kann. Die Gebrüder Maurice und Carlos Zach-Zach übernehmen das traditionsreiche Lokal, das 2005 sein 100-jähriges Bestehen feierte. Zwar ist der Vertrag noch nicht unterzeichnet, weshalb es offizielle Stellungnahmen derzeit nicht gibt. Doch hat es der »Kneipenfunk« bereits vermeldet, dass man sich mit der Licher Brauerei als Eigentümer der Immobilie über die Vertragsmodalitäten geeinigt habe. Die Familie Zach-Zack kann auf eine 127-jährige Fleischerei-Tradition zurückblicken und betreibt im selben Haus seit 1948 eine Metzgerei.

Und nicht nur der Beibehalt der deftigen deutschen Speisen, die üblicherweise in ordentlichen Portionen serviert werden, soll den Stammkunden den Verbleib im Lokal schmackhaft machen. Auch das Personal am Herd und im Service, das in den vergangenen Jahren maßgeblichen Anteil am Erfolg von Bruno und Siggi hatte, soll – soweit möglich – weiter beschäftigt werden. Da auch bis auf leichte Renovierungsarbeiten in der Küche und im Keller keine größeren baulichen Maßnahmen in den Kneipenräumen geplant sind, dürfte der Übergang weitgehend »geräuschlos« über die Bühne gehen; wenngleich die Gaststätte im Übergangsmonat für einige Tage geschlossen bleiben wird. Und auch auf Bruno Meißner selbst werden die Gäste nicht verzichten müssen. Insider wissen davon zu berichten, dass der erfahrene Gastronom die beiden Brüder unterstützen wird. Dennoch wird mit dem Schnitt für ihn eine 31-jährige Ära als Gastwirt zu Ende gehen. 1981 übernahmen er und seine spätere Frau die damals reichlich heruntergekommene Kneipe »Zum Ludwigshof« und machten aus ihr in den folgenden 17 Jahren eine Erfolgsgeschichte. 1998 bot ihm die Licher Brauerei ihre Traditionsgaststätte »Zum Hawwerkasten« an, die aufgrund der größeren Küche bessere Möglichkeiten bot. Knapp 15 Jahre später werden die beiden das Lokal im kommenden Frühjahr in jüngere Hände übergeben.

Den Kaiser gesehen und den Bomben getrotzt

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