Gießener BID-Vereine als Vorbild für Japan

19. April 2012, 20:58 Uhr

Zum wiederholten Male haben am Donnerstag Vertreter der Stadt und die Vorsitzenden der Gießener Business Improvement Districts Gäste aus dem Ausland zu einem Informationsaustausch begrüßt. Diesmal kamen die Besucher von weit her, aus der japanischen Präfektur Nagasaki nämlich.

Masumi Asada und Kiyoko Inoue, die beide dem Parlament von Nagaski angehören, wurden von Heinz-Jörg Ebert (BID Seltersweg), Thomas Kirchhoff (BID Marktquartier) und Stadtentwicklungsreferent Horst-Friedhelm Skib über das Konzept der BID-Quartiere und das Stadtteilmanagement informiert. Als Dolmetscherin stand Yuiko Kojima zur Verfügung.

Hintergrund der Europareise der Japanerinnen sind Probleme bei der Stadtentwicklung, die denen in vielen deutschen Städten ähneln und durch eine Verödung der Zentren gekennzeichnet sind. Insofern gehe es Gießen »im Vergleich noch richtig gut«, sagte Kirchhoff mit Blick auf den Besatz an Geschäften und die sanierte Fußgängerzone. Dass Gießen City seit einigen Jahren gut funktioniere, habe mit dem Engagement der BID-Vereine zu tun, pflichtete Ebert bei. Diese Strategie gegen Trading Down sei ein Alleinstellungsmerkmal von Gießen und daher auf besonderes Interesse der Japanerinnen gestoßen, hieß es weiter. Auch Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, die die Gäste bei einem Rundgang durch die Innenstadt begleitete, freute sich über das Interesse der Weitgereisten: »Das ist schön, dass wir mit unseren BIDs Vorbild sind – weltweit sogar.«

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