»Loewe« sichert Forschungsmillionen für Uni und TH

Gießen (si). Auch in der jüngsten Runde der hessischen »Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz« (Loewe) haben sich die beiden Gießener Hochschulen Fördermittel in Millionenhöhe sichern können. In der vierten Staffel erhielt die Justus-Liebig-Universität am Montag den Zuschlag für zwei Loewe-Schwerpunkte, bei denen sie nun die Federführung hat.
28. Juni 2011, 16:45 Uhr

»Non-neuronale cholinerge Systeme - hier steht ein für das Nervensystem wichtiger Botenstoff im Blick -, sowie das Projekt »Ritsat«: dabei geht es um plasmaphysikalische Grundlagen und künftige Technologie von Raumfahrt-Ionenantrieben. Das Land fördert sie bis 2014 mit 3,7 bzw. mit 3,8 Millionen Euro. Bei »Ritsat« ist die TH Mittelhessen einer der Partner.

Beteiligt ist die JLU zudem an einem Loewe-Zentrum, das am Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt angesiedelt ist und das nun in die zweite Förderrunde geht. Hier stellt das Land rund 19,4 Millionen Euro bereit (die Federführung liegt bei der Universität Frankfurt). Über eine Auslauffinanzierung weitergefördert werden auch drei Schwerpunkte aus der ersten Staffel: »Kulturtechniken und ihre Medialisierung« unter Regie der Universität Gießen (Partner ist die TH Mittelhessen) mit 895 000 Euro in diesem und nächstem Jahr, »Biomedizinische Technik - Bioengineering & Imaging«, hier ist die THM federführend (Gesamtvolumen 1,7 Millionen Euro) und dem Verbundprojekt »Tumor und Entzündung (1,4 Millionen Euro), bei dem die JLU Partner der Universität Marburg ist.

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