Richtfest am Johannesstift: Neubau für Betreutes Wohnen

20. März 2015, 17:43 Uhr
Viele gute Wünsche für den Neubau: Pfarrer Werner Stroh segnet das Haus, Zimmermann Kai Laumann trägt den Richtspruch vor. (Foto: Schepp)

Ende September sollen die zwölf barrierefreien Wohnungen im »Herzen der Stadt« bezugsfertig sein. Die zukünftigen Bewohner, davon zeigte sich auch Marianne Wander, die Vorsitzende des Vereins für Kranken-, Alten- und Kinderpflege zu Gießen überzeugt, werden sich in den neuen Wohnungen wohlfühlen: »Speis und Mörtel bauen ein Haus, Geist und Liebe schmücken es«, zitierte sie und wies ebenso wie Wolters-Schmidt auf die geplanten Betreuungsstrukturen sowie die Serviceleistungen hin, die künftige Mieter in Anspruch nehmen können. Wander dankte den Architekten, den am Bau beteiligten Firmen und der Stadt Gießen, die für einen zügigen Verlauf des Bauprojektes gesorgt hätten. Nachdem Zimmermann Kai Laumann im Namen der Handwerker den Richtspruch vorgetragen hatte, segnete Pfarrer Werner Stroh den Neubau.

Das dreigeschossige Gebäude hat einen Zugang zur Maigasse, sodass die Bewohner nur wenige Meter Gehweg zur Einkaufszone haben. Früher stand hier die »Zuflucht«, ein Haus aus den 30er Jahren, das damals als Kinderheim fungiert hat, zuletzt vermietet und im vergangenen Jahr abgerissen worden ist. Die barrierefreien Wohnungen werden sowohl über ein Treppenhaus als auch über einen Aufzug erreichbar sein. In jeder Etage, das erläuterte Geschäftsführer Matthias Barho, gibt es zwei Ein-Zimmer-Appartements à 50 Quadratmeter und zwei Zwei-Zimmer-Appartements à 60 Quadratmeter. Zur Ausstattung der Wohnung gehören neben einem barrierefreien Bad eine Küche mit Küchenzeile. Jede Wohnung wird zudem über eine Terrasse oder einen Balkon verfügen. Im Erdgeschoss des Neubaus wird es einen großen Gemeinschaftsraum mit Küchenzeile geben, der den Bewohnern für diverse Aktivitäten zur Verfügung steht.

Direkt nach Ostern werden die Abrissarbeiten des alten Hauses direkt an der Johannesstraße beginnen, was mit Verkehrsbehinderungen und dem Wegfall einiger Parkplätze einher gehen wird, die Johannesstraße bleibt jedoch passierbar. An dieser Stelle wird ein neues Alten- und Pflegeheim mit 56 Plätzen entstehen. Das gesamte Projekt wird rund elf Millionen Euro kosten; 1,5 Millionen Euro davon werden für den jetzt begonnenen Gebäudekomplex veranschlagt.

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