Fortführung der Ortsumfahrung Mainzlar erörtert

Staufenberg (vh). Bei der kürzlichen Bürgersprechstunde mit Peter Gefeller wurde auch über die Ortsumfahrung Mainzlar gesprochen.
24. Februar 2012, 22:18 Uhr

Laut ASV Schotten, dem zuständigen Planungsamt, werde noch dieses Frühjahr die Ausschreibung erfolgen, sodass im Herbst die eigentlichen Bauarbeiten begännen, informierte der Bürgermeister. Auf zwei Jahre verteilt würden die restlichen Straßenabschnitte samt der neuen Lumdabrücke ausgeführt.

Den Zeitrahmen habe Wiesbaden festgelegt, damit man die Gelder auf zwei Landeshaushalte verteilen könne. Gefeller sagte, dass sein erneuter Versuch, in der Fortführung der bisherigen Umfahrung ab der Kreuzung Daubringer Straße einen Kreisel zu erhalten, wieder auf Ablehnung gestoßen sei. Für diesen Fall hätte beim ersten Bauabschnitt die Lumdabrücke anders konstruiert werden müssen, und das hätte mutmaßlich etwa eine halbe Million Euro mehr gekostet. Der nun vorliegende Einmündungsbereich auf die Daubringer Straße sei für den Schwerlastverkehr zu gering dimensioniert. Auch die anzulegende Behelfszufahrt zur Spedition Schmitz (In der Au) auf dem Feldweg unterhalb der Gärten sei hieb- und stichfest. Wolle man jetzt noch eine Alternative suchen, käme der Zeitplan durcheinander, so Gefeller. Nein, jetzt oder nie und nach dem Plan des ASV. Die Frage nach dem grundsätzlichen Verbleib des Mainzlarer Kirmesplatzes bejahte der Bürgermeister. 2012 werde dort sicher noch gefeiert werden können. Nach Fertigstellung der Trasse rücke der Festplatz dann etwas weiter nach links zum Dorf.

Etliche Brummis nutzten offenbar das Lumdatal ab der B3 (Staufenberg) bis zur Auffahrt A5 (Geilshausen) als mautfreie Zone. Gefeller sagte, man könne zwar theoretisch Verbotsschilder aufstellen und die Lkw kontrollieren, aber das sei eher utopisch. Mit Fertigstellung der Ortsumfahrung verlagere sich dieser Verkehr wenigstens aus Staufenberg. Im Kreuzungsbereich Treiser Straße/Hachborner Straße wurden kürzlich einige Hyranten Zentimeter dick zu hoch umteert. Angeblich soll der Asphalt von den Arbeiten in der Brunnenstraße übrig gewesen sein. Bürgermeister Gefeller machte sich Notizen. Für die auf der Ortsumfahrung an die Daubringer Straße ankommenden Lkw sei das Verkehrsleitsystem auf der gegenüber liegenden Straßenseite uneindeutig. Sein Standort soll neu überdacht werden.

Riskante Überholmanöver

Wenn morgens die Kolonne der Auslieferungsfahrzeuge des Deutschen Paketdienstes (Didierstraße) starte, führe das zu riskanten Überholmanövern seitens der Pkw in der Straße Am Boden, berichtete ein Sprechstunden-Teilnehmer. Nach Lösungen wird gesucht. Versucht werden soll dieses Frühjahr die Bepflanzung der Schallschutzmauer am Endstück der Ortsumfahrung (Hof Hettche), Man könne den etwa einen halben Meter breiten Erdstreifen auch einfach zupflastern, meinte der Bürgermeister. Der städtische Gärtner habe Bedenken geäußert, dass im Falle einer Anpflanzung mit Klettergewächsen und angesichts der Streu- und Räumpflicht auf dem Gehweg seitens der Stadt die Pflanzen im kommenden Winter eventuell durch Schnee und Salz Schaden nähmen. Man wolle zunächst aber einen Pflanzversuch wagen.

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