Pohlheim

»Friends on Stage« lösen »Giftmord in Seniorenheim«

27. Oktober 2014, 16:38 Uhr
»Wer ist der Mörder von Dr. Knut Stiegendreher? Darum geht es in der Mitrate-Krimikomödie »Jetzt oder nie«.

Die 220 Zuschauer waren an diesem frühen Sonntagabend auf Einladung des Gesangvereins Victoria Garbenteich mit aufgefordert, auf kriminalistische Spurensuche nach dem Giftmörder zu gehen. Sie hatten bei der Premiere der Mitrate-Krimikomödie der Theatergruppe »Friends on stage« mit Langgönser und Garbenteicher Laienschauspielern zudem ihren Spaß beim Zuschauen auf der als Seniorenresidenz »Zur Lochermühle« dekorierten Bühne.

Margit Schmidt als Resdidenz-Chefin Senta Gierling, Sabine Röhm als Ein-Euro-Kraft Pinkie, Carmen Gäth als frisch Vermählte Charlotte Meierling, Kerstin Koch als deren einsame Schwester Chlothilde, Sieglinde Jekel als von Entmündigung bedrohte Seniorin Gerda Senftleben, Dominic Göpfert als Bräutigam Dr. Knut Stiegendreher, Markus Gäth als »Ermittelnder Versicherungs-Boxer« Bruno Kowalsky, Ingo Wallbott als Tatort-Arzt sowie Gerhold Münch in Doppelrolle als Maler und Taxi-Fahrer zeigten in bester Agathe-Christie-Manier mit einer gehörigen Portion Witz und Schlagfertigkeit in den Dialogen, dass nicht immer offensichtliche Spuren zum Täter führen.

Überhaupt fühlte man sich aufgrund der gelungenen Dekoration in Zeiten der 60er-Jahre zurückversetzt, als Edgar Wallace und Agathe Christie noch Schwarz-Weiß in den Kinos den Kriminfans einen Schauer über den Rücken jagten. Herbert Jekel und Günter Seidel hatten hier als Bühnenwarte ganze Arbeit geleistet. Der Rahmen war so für die Schauspieler gerichtet und die Geschichte um echte oder vermeintliche Liebe, gewürzt mit einem Mord auf offener Bühne, nahm seinen Lauf.

Mit den Worten »Wenn der Keks spricht, hat der Krümel zu schweigen.« war dann auch klar, dass Senta Gierling als Seniorenresidenzchefin das Sagen hatte. Pinkie sorgte dafür mit Berliner Schnauze mit Herz für den nötigen frischen Wind. Dass beim Tanzfest der Senioren, Charlotte Meierling mit Dr. Knut Stiegendreher einen vermeintliche Millionär im Kitzbühel-Urlaub geangelt hatte, war im Verlauf der Geschichte mit viel Wirbel und unerwarteten Entwicklungen verbunden. Wer reich schien, war arm und andererseits der Arme plötzlich reich. Das Dessert beendete das junge Glück plötzlich und unerwartet. Stiegendreher war tot, der anwesende Versicherungsagent, Ermittler und Ex-Profi-Boxer Bruno Kowalsky zunächst ratlos.

Für eine gewitzte Watzenborn-Steinberger Zuschauerin gab es für die richtige Antwort auf die Täter-Frage eine Flasche Sekt als Belohnung. Die »Friends on stage« erhielten für diese Krimikomödie viel Applaus. Victoria-Vorsitzender Günther Radtke dankte den Schauspielern sowie den Bühnendekorateuren, der Souffleuse Christel Kunz, Ton- und Lichttechniker Dieter Ludwig und allen Helfer, die für den reibungslosen Ablauf des langen Victoria-Theaterabends gesorgt hatten.

Am Samstag, 8. November, um 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) und am Sonntag, 9. November, um 16 Uhr (Einlass ab 15 Uhr mit Kaffee und Kuchen) folgen die weiteren Aufführungen im Bürgerhaus Langgöns. Im Vorverkauf gibt es Karten an den bekannten Stellen in Langgöns für 8 Euro.

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