Pohlheim

Pflegezentrum in Pohlheim nun offiziell eröffnet

11. Mai 2012, 19:18 Uhr
Bei der Schlüsselübergabe am Freitag, von links: Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer, Geschäftsführer Michael Bethke, Architektin Gabriele Peter-Schön und Karl-Heinz Schmitt, Vorsitzender der Diakoniestation Fernwald-Pohlheim. (Foto: agl)

Er sprach am Freitag anlässlich der offiziellen Eröffnung des Pflegezentrums »Haus Neue Mitte« in Watzenborn-Steinberg vor zahlreichen geladenen Gästen aus Kommunalpolitik, von Sozialverbänden und weiteren Institutionen sowie Investoren. Noch sind Arbeiten außen und an den Mehrgenerationenhäusern im Gange, mit einem Komplettabschluss sei für 2013 zu rechnen, informierte Architektin Gabriele Peter-Schön von der HP&P Generalplanung GmbH.

Wie berichtet, liegt die Investition für Pflegezentrum und Punkthäuser bei insgesamt rund 20 Millionen Euro. Auf einer Fläche von 18 650 Quadratmetern sind ein Pflegezentrum für 130 Bewohner sowie insgesamt 50 seniorengerechte Wohnungen in fünf Punkthäusern geschaffen worden, aus denen heraus Dienstleistungen abgerufen werden können. 15 Monate dauerte der Bau des Pflegezentrums. 70 bis 80 Mitarbeiter werden künftig im Haus Neue Mitte angestellt sein, derzeit sind es rund 20.

»Mehr Platz für Diakonie«

Schäfer erinnerte an die ersten Gespräche 2006 und an die Vertragsabschlüsse im darauffolgenden Jahr. Die Umsetzung sei ohne öffentliche Leistungen geschehen, sie schaffe und erhalte Arbeitsplätze. Widerstände seien überwunden worden. Mit der Integration der Diakoniestation Fernwald-Pohlheim – in deren Einzugsgebiet leben mehr als 25 000 Menschen – sei ein übergeordnetes Ziel erreicht worden, so der Bürgermeister. Als »modellhafte Antwort auf die Fragen unserer Zeit« bezeichnete Schäfer den »Residenzpark Neue Mitte« in Watzenborn-Steinberg. Gabriele Peter-Schön begrüßte neben Schäfer auch die Erste Stadträtin Anja Sames-Postel und Stadtverordnetenvorsteher Jakob-Ernst Kandel. Sie sprach von einem »bedeutenden Tag« für Pohlheim und die Region.

Die Bewohner der Punkthäuser könnten das Leben der pflegebedürftigen Menschen bereichern. Die Diakoniestation verfüge nun mit ihrem Umzug in die Neue Mitte über mehr Platz. Peter-Schön lobte das Wirken derjenigen, die Tag und Nacht im Dienst am Menschen wirkten.

Michael Bethke, Geschäftsführer der gleichnamigen Unternehmensgruppe mit Sitz in Berlin, freute sich, dass bereits Leben im Haus ist, sprach von einem »super Start« und erklärte, dass man sich für die einzelnen Menschen, die fortan im Pflegezentrum wohnen, Zeit nehme, dass die Zimmer deshalb nach und nach belegt sein werden.

Für die Diakoniestation sei es ein besonderer Tag in mehr als 30 Jahren, zeigte sich Vorsitzender Karl-Heinz Schmitt erfreut. Man sei in der Neuen Mitte gut untergebracht und sei stolz, Teil des »Einkaufs- und Gesundheitszentrums« zu sein. Schmitt nannte die Tätigkeitsbereiche der Diakoniestation von der Schulung der Hospizhelfer über die Betreuung demenzkranker Menschen bis zu Pflegeberatung und dem palliativen Bereich. Derzeit arbeite man an einer Tagespflegeeinrichtung mit zwölf Plätzen.

Einrichtungsleiter Manfred Fey sagte: »Wir pflegen Menschen, die einzigartig in ihrer Persönlichkeit sind und dies auch sein sollen.« Von Bethke bekam er den Schlüssel für ein behindertengerechtes Fahrzeug überreicht. Heute und morgen können Interessierte jeweils von 8 bis
17 Uhr beim Eröffnungswochenende die Einrichtung besichtigen.

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