Theater Traumstern zeigt neues Stück in Lich und Hungen

Lich/Hungen (nab). Am Sonntag hat »Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel«, das neue Weihnachtsstück des Theater Traumstern, im proppenvollen, ausverkauften Kino Traumstern Premiere gefeiert – reichlich Applaus am Ende inklusive.
09. Dezember 2014, 09:43 Uhr
»Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel« sind auch die Rentier-Reifen kaputt gegangen. Das ärgert Kobold Fliegenbart (rechts). Der Weihnachtsengel und Julebukk (links) möchten die Gelgenheit auf der Erde nutzen und Gutes tun. (Foto: nab)

An Weihnachten muss es unbedingt schneien – damit das gelingt, nehmen Charlotte und Ben einiges auf sich. Aber auch Niklas Julebukk, ein Weihnachtsengel und Kobold Fliegenbart helfen ihnen dabei. Unter der Regie von Daniel Komma produzierten das Theater Traumstern, »künstLich« und das Kino Traumstern zum ersten Mal ein Stück in Kooperation mit der Dietrich-Bonhoeffer-Schule Lich und der Gesamtschule Hungen. In Doppelbesetzung treten dabei jeweils Schüler beider Schulen auf. Und die haben die Geschichte nach einem Kinderbuch von Cornelia Funke flott und kurzweilig auf der Bühne dargeboten.

Nachdem der Weihnachtsmann Julebukk (Jakob Erll, Maurice Rivaletto) zusammen mit Weihnachtsengel Matilda (Tanja Groß, Alicia Platzdasch) und dem griesgrämigen Kobold Fliegenbart (Sebastian Hartings) mit dem Weihnachtswagen vom Himmel abstürzen, beschließen sie wenigstens etwas Gutes an dem Ort zu tun, an dem sie gestrandet sind, solange sie da sind. Dort treffen sie auf Charlotte (Lisa Brix, Marie Gernandt) und Ben (Jakob Toews, Pascal Rivaletto). Charlotte wünscht sich, dass ihre Eltern sich wieder vertragen und sie zusammen Weihnachten feiern können. Ben wünscht sich nichts sehnlicher als Schnee zu Weihnachten. Beide werden ständig von Mike (Marie Hungenberg, Jan Busse), Tom (Janis Erll, David Schmidtchen) und Luca (Paul Hungenberg, Dustin Mickley) gehänselt und sie wetten, dass es zu Weihnachten schneit.

Das ist aber gar nicht so einfach, denn schließlich treibt im Weihnachtsland Waldemar Wichteltod (Daniel Komma) sein Unwesen. Er möchte die Wunschzettel der Kinder abschaffen und Rentiere sollte es seiner Meinung nach nur noch am Würstchenstand geben. Der Bösewicht hat mithilfe seines Nussknackers (Paul Leidner, John-Patrick Dörhöfer) alle Weihnachtsmänner in Schokoweihnachtsmänner verwandelt, nur Julebukk ist übrig geblieben. Dennoch wagen sich die fünf unerschrocken in die Gefahr. Abgerundet wurde das Ganze mit reizend dargebotenen Liedern des Weihnachtssterns (Luisa Mück, Gabriele Bookman) und der Musik von John-Patrick Dörhöfer.

Ein zimt-zotteliger Spaß für die ganze Familie hatte sich dabei auf der Bühne geboten – dank vieler helfender Hände. Am passenden Bühnenbild und der Requisite werkelten Natascha Pranz, Katharina Hillgärtner-Erll, Antje Hachemeister, Sebastian Hartings und Jakob Erll. Die Masken-AGs der Dietrich-Bonhoeffer-Schule und der Gesamtschule Hungen unter Leitung von Natascha Pranz waren für das perfekte Aussehen der Darsteller verantwortlich und Doris Blasini vom Kostümverleih Wundertüte steuerte die Kostüme bei. Um Licht und Ton kümmerten sich Katharina Hillgärtner-Erll, Kristina Ruppel, Maximilian Weiß, Frederik Müller, Julian Lehmann, Henry Hühn und Kevin Koch und die Regie-Assistenz hatten Katharina Hillgärtner-Erll und Kristina Ruppel inne.

Das Stück ist neben diversen Schulvorstellungen erneut am Sonntag, 15. Dezember, um 15 Uhr in der neuen Aula der Gesamtschule Hungen zu sehen. Karten zum Preis von sechs Euro kann man unter www.kuenstlich-ev.de reservieren.

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