Erster Spatenstich für »Betreutes Wohnen« in Laubach

28. Oktober 2014, 11:58 Uhr
Erster Spatenstich für das Millionenprojekt »Betreutes Wohnen« am Wetterfelder »Weinberg« (v. l.): Bürgermeister Peter Klug, Betreiber Waldemar Zimmermann und Investor Axel Braun. – Die Skizze zeigt die Südansicht des langgestreckten Baukörpers.

Binnen Jahresfrist soll nun der langgestreckte dreigeschossige Baukörper mit seinen 25 barrierefreien Wohnungen, mit Räumen für den Pflegedienst Zimmermann und einem Restaurant fertig sein. Rund 30 Arbeitsplätze (plus zehn im Küchenbereich) entstehen. Ein bedeutendes Vorhaben – für den Standort Laubach insgesamt, wie neben Zimmermann auch Bürgermeister Peter Klug meinte.

Scheitern des Altenheims bedauert

Der Lahrer Architekt Jürgen Braun investiert rund fünf Millionen Euro am »Weinberg«. Es hätten noch mehr sein können: Wie berichtet, hatte Braun jedoch Mitte 2012 – ob der langwierigen Diskussionen der Kommunalpolitiker über den besten aller Standorte – seine Pläne, ebenso ein Altenheim zu errichten, fallen gelassen. Auf dem 4000-qm-Grundstück im zweiten Abschnitt des Baugebiets, unweit des Kreisels, wird daher »nur« ein Gebäuderiegel hochgezogen.

Wie Zimmermann versicherte, werde diese betreute Wohnanlage ihrem Namen tatsächlich gerecht: Geboten werde ein kompletter Service, von Tages- über Kurzzeitpflege bis hin zu Hilfen bei Behördengängen und Hausmeisterdiensten. Zimmermann hofft, im Oktober 2015 Einweihung feiern zu können.

Auch wenn es bis dahin noch ein weiter Weg ist, zeigte sich der Laubacher doch hocherfreut, dass er – gemeinsam mit Bürgermeister Klug und Axel Braun (Sohn von Jürgen Braun) – in Anwesenheit vieler Gäste den ersten Spatenstich ausführen konnte: »Wir bewegen heute nur ein kleines Stückchen Erde, aber damit beginnen wir ein Großprojekt, von dem wir überzeugt sind, dass es für eine gute Zukunft dieses Hauses, der Kunden und der Beschäftigten steht.« Ziel sei eine »hochwertige, wohnortnahe und bestmögliche Versorgung der Menschen nach dem Motto ›daheim statt Heim».« Nach Dafürhalten Zimmermanns ein »bedeutendes Zukunftsprojekt«, für das er – schon wegen des demografischen Wandels – mit einer steigenden Nachfrage rechnet.

Laubachs Rathauschef Klug bedauerte zunächst das Scheitern der Altenheimpläne, verteidigte seine Suche nach Alternativstandorten, sei dies doch der Auftrag der politischen Gremien gewesen. Aufs Neue zog er auch eine positive Bilanz der Absenkung der Baulandpreise, sei doch nicht nur dieses Projekt, sondern der Verkauf der Grundstücke insgesamt vorangebracht worden (aktuell nur noch zwei freie EFH-Parzellen). Ebenso die zentrale Lage von Wetterfeld, seine Autobahnnähe, gepaart mit den Vorzügen Laubachs, habe die »Häuslebauer« überzeugt.

Zimmermann wie auch Braun dankte Klug sodann für ihr »Bekenntnis zu Laubach, für den Weitblick und die Geduld.« Schließlich sei dies ein Projekt, das für neue Arbeitsplätze und auch Einwohner sorge, mit dem man Laubach nach außen bewerben könne: Der Bürgermeister abschließend: »Wir sind nicht nur der Standort für junge Familien, wir vergessen auch nicht die ältere Generation.«

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