Buseck

»Stars gehen, Fans bleiben«: Entlassungsfeier an IGS

11. Juli 2014, 18:08 Uhr
Abschluss an der IGS Busecker Tal: Die Schülerinnen und Schüler, die für besondere Leistungen geehrt wurden mit Schulleiter Matthias Brodkorb (links).

Davon qualifizierten sich 46 Prozent für die gymnasiale Oberstufe, 51 Prozent erzielten einen Realschulabschluss, wobei hiervon 42 Prozent eine Empfehlung für die Fachoberstufe erhielten.

Eingerahmt in die musikalischen Beiträge des Streichorchesters unter Leitung von Robert Mulch und des »African Prélude«, einer Schlagzeugdarbietung unter Leitung von Manfred Lepper, waren die Rede von Schulleiter Matthias Brodkorb, die Grußworte des Schulsprechers Maximilian Baldschus und des Vertreter des Schulelternbeirats, Günther Kress. »Der Klassenzusammenhalt stand an erster Stelle«, hob Baldschus hervor. Kress dankte den Lehrkräften, die ihre Arbeit mit Liebe und Wertschätzung wahrgenommen hätten. In Richtung Schüler sagte er: »Die Zeit an der IGS schließt ihr nun ab, aber die Geschichte mit dieser Schule wird immer eure ganz persönliche Geschichte bleiben.«

»Harte Arbeit, Fleiß, Beharrlichkeit und Leistungsbereitschaft gingen dem voraus, was ihr heute erreicht habt. Vielleicht nicht immer genug bei dem ein oder anderen, womit im Einzelfall auch eine höhere Qualifizierung auf der Strecke blieb«, so Brodkorb. »Zweifellos ist Bildung eine wesentlich Voraussetzung dafür, dass das eigene Leben gelingt, und sie ist deshalb auch eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sich der Einzelne als Teil einer Gemeinschaft und für die Gesellschaft verantwortlich fühlt. Bei aller Wertschätzung für Bildung und Wissen braucht aber unsere heutige Gesellschaft junge Menschen, die die menschliche Komponente nicht vergessen. Die Fähigkeiten, auf andere Menschen einzugehen, Kompromissbereitschaft zu zeigen, Andersartigkeit zu akzeptieren und Menschen integrieren zu können, sind wichtige Eigenschaften und mindestens ebenso wichtig wie gute Noten. Das Gemeinschaftswesen steht unserem individuellen Streben nach Freiheit und Leistung nicht entgegen, sondern ist integraler Bestandteil des persönlichen Glücks«, konstatierte der Schulleiter.

Auszeichnungen für Engagement

Zahlreiche Schüler, die anderen Gutes tun und sich über das normale Maß hinaus engagierten, wurden ebenso gewürdigt wie die Schüler mit besonderen schulischen Leistungen. Schulleiter Matthias Brodkorb zeichnete zunächst die besten Übergängerinnen in die gymnasiale Oberstufe aus. Dies waren Elena Jost (Notendurchschnitt 1,1), Saskia Mack (1,2), Johanna Brück (1,2) und Fulya Özogul (1,3). Den besten Realschulabschluss erlangten Till Reuter (1,4), Ayse Aydin (1,8) und Claudia Przezdzink (1,9).

Für die Mitarbeit in der Schülerselbstverwaltung wurden Maximilian Baldschus, Robert Horn, Marius Marscheck und Mohammed El Ahmad geehrt. Eine Auszeichnung für sechsjährige Mitwirkung im Streichorchester wurde Stacie Agyekum, Johanna Brück, Svenja Fiedler, Cedrik Haupt, Maria Maier, Fulya Özogul und Isabelle Sauer zuteil, im Blasorchester Alicia Böhme, Alicia Becker, Richard Meier und Sophia Herzog und im Gitarrenensemble Daniela Kister.

Für eine zuverlässige Mitarbeit in der Bibliothek wurde Cynthia Flé Alcazar gedankt. Im Schulsanitätsdienst engagierten sich Anna Lena Amend, Lars Becker, Johanna Brück, Svenja Fiedler, Kim Hansmann, Jennifer Kinzebach, Luisa Trinks, Maximilian Cempulik und Djellza Huskaj. Johanna Brück, Colin Knöß, Cynthia Flé Alcazar, Kiana Schäfer und Alicia de Lepin wurden für ihren Dienst im Kiosk ausgezeichnet, für den sie regelmäßig ihre Pausen opferten.

Der Spanischkurs machte mit einem gelungenen Theaterstück den Einstieg in das Unterhaltungsprogramm. Dieses wurde gestaltet von den Klassen 10 e (ein sehenswerter Tanz mit Masken), der Klasse 10 c (eine Tagesschau der besonderen Art), der Klasse 10 b (Lacherfolg mit Lehrerparodie), der 10 f (eine fernsehreife Oscarverleihung) und der 10 a, die für weitere Nachahmungsattacken auf Lehrerverhalten viel Beifall erhielt. Durch den Abend führten Johanna Brück, Kira Kopietz, Jule Michaelis und Cedrik Haupt.

Der Abschiedsveranstaltung in der Aula ging ein ökumenischer Gottesdienst in der katholischen Kirche voraus. Die Zeugnisausgabe fand in den Klassenzimmern statt, wo noch so manche Überraschung auf Lehrer und Schüler wartete. Zur Entlassungsfeier leisteten die Neuntklässler in vielerlei Hinsicht Unterstützung, sorgten unter anderem dafür, dass niemand Hunger und Durst leiden musste.

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