Buseck

Rund 250 Jugendliche bei Konfi-Tag in Großen-Buseck

21. August 2011, 23:05 Uhr
Handaufdrucke als Zeichen der Versöhnung. (Foto: siw)

Das Kulturzentrum mit dem angrenzenden Schlosspark in Großen-Buseck bietet ideale (weil wetterunabhängige) Voraussetzungen für die Durchführung. Am Samstagnachmittag kamen 246 Konfirmanden zusammen, die viel Zeit im Park verbringen konnten. Der Tag bot Anstoß und Raum zum Gedankenaustausch und »in sich gehen«. Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz.

Nach dem Grußwort von Pfarrer Hans-Theo Daum, Dekan im evangelischen Dekanat Kirchberg, begann der vom Explore-Jugendgottesdienstteam aus Daubringen gestaltete Jugendgottesdienst mit einem Rollenspiel und einer Gesangseinlage von Micha Jung (»Muss nur noch kurz die Welt retten«). Dass Beziehungen unter Menschen nicht immer konfliktfrei verlaufen, ist nicht neu. »Wir lernen deshalb zu streiten und uns wieder zu versöhnen. Wir lernen, zu vergeben und einander zu vertrauen und wir wissen auch, wie es ist, wenn jemand dauerhaft links liegengelassen wird«, sagte Jugendpfarrer Traugott Stein, der sich wünschte, dass die Teilnehmer am Ende der Veranstaltung diesen Tag zu den schönen Tagen in ihrem Leben zählen mögen.

Fazit: »Der Mensch wird am Du zum Ich«

»Der Mensch wird am Du zum Ich« – diese Worte von Martin Buber standen als Einleitung zur Aufgabenstellung an Station vier und umschrieben treffend das Fazit des Konfi-Tages. In Kleingruppen konnten die Jugendlichen an 22 Stationen Punkte sammeln. An Station vier waren sie aufgefordert, auf Herzluftballons zu notieren, was ihrer Meinung nach zu einer guten Beziehung in der Familie beiträgt. Gemeinsam schwierige Wege meistern, sollte der Dreibeinlauf symbolisieren, »Beziehungen tragen« das Kistenklettern. Das Aufdrucken einer Hand auf ein weißes Tuch stand als ein Zeichen der Versöhnung. Persönliches Reflektieren war gefragt bei den Stationen »Welcher Beziehungstyp bin ich?«, »Welche Stärken bringe ich in meine Familie ein?«, und »Wie will ich später leben?«. Kreativität spielte bei der Gestaltung eines kleinen Kreuzes und eines Freundschaftsbandes eine Rolle und handwerkliches Geschick beim Einstanzen des Namens in einen Schlüsselanhänger aus Leder. Zumindest anfangs waren die Gruppen beim gemeinsamen Singen mit Kirchenmusiker Alexander Lang ziemlich zurückhaltend. Mit Bezug auf den Jahrestag des Mauerfalls wurde »Wind of Change« intoniert.

Carola Geck, Dekanat-Jugendreferentin, wurde bei der Organisation und Durchführung des Konfi-Tages von 40 Ehrenamtlichen und der Jugendpflege der Gemeinde Buseck mit Andreas Geck an der Spitze unterstützt. Die Abschlussveranstaltung mit einem Karaoke-Wettbewerb moderierte »Musikus« Alexander Lang. Mit der Verleihung des Wanderpokals und dem Abschlusssegen ging für die Jugendlichen ein ereignisreicher Tag zu Ende.

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