Passionsmusik in der evangelischen Kirche in Alten-Buseck

Buseck (law). Es begann am 1. Januar in Augsburg und wird am 31. Dezember in Zittau enden. Dazwischen zieht sich das klingende Band Tag für Tag von Ort zu Ort.« 366 + 1 – Kirche klingt 2012«, heißt die Kirchenmusikstafette, die sich durch ganz Deutschland zieht und auch in der evangelischen Kirche in Alten-Buseck Halt machte.
29. März 2012, 17:28 Uhr
In der Alten-Busecker Kirche musizierten Laura Sattler (Altblockflöte), Uta Böttcher (Sopranistin) und Cordula Scobel (Orgel, Gesang, musikalische Leitung). (Foto: law)

Neben ausgewählten Leitliedern ist die Chronik ein Bindeglied, in der die aufgeführten Sätze der jeweiligen Lieder gesammelt werden. Die Chronik als ein »Zeitzeugnis dieser Stafette« übergab Ursula Starke vom Zentrum Verkündigung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau an Pfarrer Thomas Leimbach. Das große Buch wird von Veranstalter zu Veranstalter weitergereicht. Ursula Starke berichtete über die durchweg positive Resonanz auf dieses Projekt.

»Inmitten der Reformationsdekade zeigen wir, was ein reicher Schatz unserer Kirchen ist.« Damit meinte Probst Matthias Schmidt die Musik und die vielen Menschen mit ihren Gaben, die sie zum Klingen bringt. Solche Menschen waren mit Cordula Scobel, Uta Böttcher und Laura Sättler zum Konzertieren in die Kirche nach Alten-Buseck gekommen. Aber auch die Gäste, unter ihnen Dekan Hans-Theo Daum, erwiesen sich als äußerst singfreudig. Die älteste Form des christlichen Singens sei »a-capella«, erklärte Cordula Scobel, bevor sie die Musikinteressierten zum Kanon »Herr, stärke mich« anleitete. Mit dem »Präludium G-Dur« von Friedrich Mendelssohn Bartholdy, von Scobel auf der Orgel gespielt, begann das besinnliche Konzert und wurde mit einem geistlichem Stück für Sopran und Orgel von Gunther M. Göttsche fortgesetzt. Dazu erklang zum ersten Mal die dynamische Sopranstimme von Uta Böttcher, die noch mehrfach an diesem Abend das Gotteshaus erfüllen sollte. Scobel wechselte von der Orgel zum Cembalo und schuf hierauf das harmonische Fundament für die Flöte, beispielsweise beim »Spiritoso in c« für Altblockflöte und Basso continuo von Giuseppe Sammartini und der »Sonata in d« von Francesco Barsanti.

Flötistin Laura Sattler durfte sich durch den Bassa continuo (fortlaufender Bass) leise aber dennoch sicher getragen fühlen. Vokalimprovisationen, zweistimmig oder im Wechselgesang von Scobel und Böttcher auf der Empore dargebracht, waren ein Hörgenuss.

Pfarrer Leimbach dankte mit einem floristischen Frühlingsgruß den drei Damen für die »zarten, filigranen Klänge, die durch die Kirche schwebten«, nachdem diese mit »Unsre Zeit, ein Leben lang«, eine Komposition nach Psalm 31 von Kurt Enßle, das Konzert wunderbar abgerundet hatten.

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