Sturm im Landkreis Gießen fordert Einsatzkräfte

27. Oktober 2013, 22:18 Uhr
In Villingen riss der Sturm mehrere Apfelbäume des Obst- und Gartenbauvereins um. Wie hier zu sehen, blockiert eine Baumkrone einen Feldweg. (Foto: pad)

Die Rettungsleitstelle Gießen schickte in 25 Fällen ihre Feuerwehren in den Einsatz. Im Lahn-Dill-Kreis waren
20 Einsätze und in Marburg fünf zu vermelden. Umgefallene Bäume, blockierte Straßen, beschädigte Ampelanlagen und ein umgestürztes Baugerüst in Marburg mit einer leicht verletzten Person waren den Lage-Erstmeldungen zu entnehmen.

Der Wetteraukreis war kaum betroffen. Allerdings musste ein Rettungshubschrauber mit Ziel Bad Nauheim seinen Flug abbrechen und der Krankentransport am Boden fortgesetzt werden. Nach Erkenntnissen der Polizei kam es zu keinen bedeutsamen Personenschäden. Die Sachschäden konnten noch nicht beziffert werden.

Dächer abgedeckt

Nach Informationen der Kreisverwaltung hatten die Einsatzkräfte im Landkreis Gießen in zehn Kommunen die Spuren von Sturm und Gewitter – entwurzelte Bäume und abgedeckte Dächer – zu beseitigen. Insgesamt seien rund 35 Einsatzstellen zu verzeichnen gewesen. Betroffen waren demnach die Kommunen Langgöns, Linden, Gießen, Wettenberg, Staufenberg, Lollar, Allendorf/Lumda, Hungen, Laubach und Biebertal. Am deutlichsten habe es Staufenberg mit zehn Einsatzstellen getroffen.

Ein kurzer, aber heftiger Sturm hatte zwischen 14 und 15 Uhr die Stadt im Nordkreis heimgesucht. Neben kleineren Schäden, wie herabgefallenen Ästen oder gelösten Dachziegeln, hatte der Sturm auch ernsthafte Zerstörungen angerichtet. So riss er am Mohnstrauchweg einen Stromkasten aus der Verankerung. In der Treiser Straße hielt ein Baum den Böen nicht stand und kippte auf eine Telefonleitung. Im höher gelegenen Neubaugebiet am Vogelsang deckte der Sturm an mehreren Häusern teilweise die Dächer ab, wobei durch umherfliegende Dachziegel zwei an der Straße geparkte Fahrzeuge beschädigt wurden. Menschen kamen beim Unwetter glücklicherweise nicht zu Schaden. Im Einsatz bei der Beseitigung der Sturmschäden waren am Sonntag 38 Männer und Frauen der Feuerwehr Staufenberg-Mitte.

Auch im Ostkreis beschäftigte der Sturm die Freiwilligen Feuerwehren. In der Hungener Kernstadt rückten die Aktiven am Nachmittag zu vier Einsätzen aus, um abgerissene Äste, umgestürzte Verkehrsschilder und Bäume zu beseitigen. Unter anderem war auf der alten B 457, der Gießener Straße, ein Baum umgestürzt, der mit Hilfe einer Kettensäge beseitigt wurde.

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