Bürgermeister-Kandidat

Marius Reusch will Bürgermeister werden

Marius Reusch geht ins Rennen um das Bürgermeisteramt in Langgöns. Die CDU hat den Oberkleener am Freitag nominiert. Eines seiner Ziele: ein Projekt der Gemeinde für bezahlbares Wohnen.
10. November 2017, 22:56 Uhr
Marius Reusch freut sich über das deutliche Votum von 94 Prozent bei seiner Nominierung zum Bürgermeisterkandidaten. (Foto: srs)

Marius Reusch geht ins Rennen um das Bürgermeisteramt in Langgöns. Am Freitagabend wurde der Erste Beigeordnete von den Mitgliedern der Langgönser CDU zum Kandidaten gewählt.

»Ich möchte ein Bürgermeister sein, der nicht von oben herab vorgibt und steuert, sondern der gemeinsam mit den Bürgern gute Ideen entwickelt«, sagte er im Rahmen seiner Nominierung. Parteipolitische Farben sollten keine entscheidende Rolle spielen. Sein Leitmotiv laute: »Zukunft für unsere Heimat gestalten«.

Spielplätze sollen modernisiert werden

Er wolle den Standort Langgöns stärker als bisher fördern »und insbesondere für produzierendes Gewerbe und kleine und mittlere Betriebe attraktiv machen«, sagte er. Ziel sei außerdem, neue Baugebiete und Wohnraum zu schaffen. »Wir müssen auch als Gemeinde in Zukunft ein konkretes Projekt für bezahlbares Wohnen in Langgöns verwirklichen.«

Außerdem bedürften die Außenanlagen der Kindergärten sowie Spielplätze in den Ortsteilen einer Überholung. Auch im Bereich des Bauhofs und der Pflege der Grünanlage gebe es einige, »für jeden sichtbare Probleme«, die er anpacken wolle. Zudem betonte er: »Mit mir als Bürgermeister wird es keinen Haushalt geben, der eine Neuverschuldung vorsieht.«

Nominiert mit 31 von 33 Stimmen

Reusch erhielt bei seiner Nominierung 31 von 33 Stimmen, bei einer Enthaltung. Ein CDU-Mitglied stimmte gegen ihn. Der Kandidat wird auch von den weiteren Fraktionen der Jamaika-Koalition, von der FDP und den Grünen, unterstützt.

Der 34-Jährige Reusch ist seit Mai vergangenen Jahres Erster Beigeordneter in Langgöns. 2005 war er der CDU beigetreten, seit 2012 sitzt er in der Gemeindevertretung. Er lebt seit seiner Geburt in Oberkleen. »Ich bin ein Eingeborener«, betonte er. Der Historiker hat Anfang dieses Monats ein Referendariat an einer Gesamtschule in Altenstadt in den Fächern Geschichte und Deutsch angetreten. Vorher war er vier Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Uni Gießen tätig. Reusch ist verheiratet, seit neun Monaten Vater eines Sohnes.

Er tritt gegen die SPD-Kandidatin Anja Asmussen an. Die Bürgermeisterwahl findet voraussichtlich im November oder Dezember 2018 statt. Amtsinhaber Horst Röhrig (SPD) tritt nach 24 Jahren in den Ruhestand.

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