Landrätin neue Vorsitzende

01. Mai 2017, 19:46 Uhr
Anita Schneider und Bernd Birkenstock ehren Ernst Klingelhöfer (r.). (Foto: moj)

Landrätin Anita Schneider ist neue Vorsitzende des Freundeskreises Kloster Arnsburg. Der langjährige Vorsitzende Ernst Klingelhöfer hatte aus Altersgründen nicht mehr kandidiert (die Gießener Allgmeine Zeitung berichtete). Damit setzt die Landrätin die Tradition fort, denn schon etliche ihrer Vorgänger hatten das Amt des Vorsitzenden beim Freundeskreis inne.

Für seine Verdienste wurde der 87-jährige Klingelhöfer zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Anita Schneider und der stellvertretende Vorsitzende des Freundeskreises, Bernd Birkenstock, würdigten im Rahmen der Mitgliederversammlung im Mönchssaal des Klosters in ihren Laudationen das Schaffen von Ernst Klingelhöfer in 28 Jahren ehrenamtlicher Arbeit. Seit 1989 war er für »sein« Kloster Arnsburg da.

In der Rückschau auf das Wirken von Klingelhöfer nannte Birkenstock die beiden Meilensteine seiner Arbeit für das Kloster. »Erster Meilenstein war die Schaffung eines geeigneten Raumes für die historische Dauerausstellung im Mönchssaal unter dem Dormitorium.« Durch die Initiative von Klingelhöfer wurde ein viel genutzter Raum für kulturelle Veranstaltungen hinzu gewonnen. Im Dormitorium können Veranstaltungen stattfinden – zum Beispiel die Güttler-Konzerte oder die Opern-Werkstatt von Graf Georg zu Solms Laubach. Außerdem die Neujahrsempfänge der Stadt Lich und die gut besuchten Ausstellungen von Künstlern aus der Region und weit darüber hinaus. Als zweiten Meilenstein nannte Birkenstock die aufwendige Sanierung der Kirchenruine, die Klingelhöfer gegen alle Einwendungen erfolgreich abschloss, und die ihn etliche Jahre intensiv forderte.

Sanierung des Ostbaus

Der Freundeskreis dankte Ernst Klingelhöfer und überreichte eine Ehrenurkunde sowie eine neue Lotsenmütze. Die alte hatte er während der Sanierungsarbeiten »als äußeres Zeichen bei Wind und Wetter« getragen. Der Dank galt auch Swantje Klingelhöfer für die Unterstützung ihres Ehemannes.

Überraschungsgast Oliver Möckel, von den Blinden Musikern Frankfurt, begleitete mit Trompete und am Flügel die Veranstaltung musikalisch. Neben Landrätin Schneider ergänzen auch Artur Knorr und Karl Georg Opper den Vorstand.

Im Jahresbericht stellte Birkenstock fest, dass 2016 ein erfolgreiches Jahr für den Verein war. Er blicke zuversichtlich auf 2017. Schwerpunkt der Arbeit in diesem Jahr ist die Weiterentwicklung der Sanierungsmaßnahme am Dachgebälk des Ostbaues. Im Februar hat bereits ein Gespräch mit Vertretern der Denkmalbehörden und dem Ingenieurbüro Frischmuth stattgefunden. Hierbei wurde festgestellt, dass die Gesamtkosten der Sanierungsmaßnahmen 656 000 Euro betragen werden. Da sich das Gebälk aus drei Dachstühlen zusammensetzt, können drei Bauabschnitte gebildet werden. Für den ersten Bauabschnitt, der 2018 erfolgen soll, werden Kosten von 242 000 Euro angenommen. Der Verein erwartet hierzu einen Landeszuschusses.

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