Alle wollen das Freibad

01. Dezember 2017, 18:53 Uhr
Das Freibad in Buseck ist seit Jahren geschlossen und liefert einen traurigen Anblick.

Das Freibad in Großen-Buseck soll auch nach einer Neugestaltung der Wieseckinsel im Rahmen des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) erhalten bleiben. Das berichtet am Donnerstag Vanessa Kühl von der DSK Deutsche Stadt-Grundstücksentwicklungsgesellschaft aus Wiesbaden während des Treffens der »Lokalen Partnerschaft« zum Stadtumbau in Großen-Buseck.

Vorgestellt wurden die Ergebnisse der abgeschlossenen Jury-Runde für die eingereichten Planungen. Insgesamt fünf Planungsbüros der Fachrichtung Landschaftsplanung, Freiraumplanung und Stadtplanung wurden aufgefordert, nahmen an einem Wettbewerb rund um die Neugestaltung der Wieseckinsel teil. Nun wurde von einer Expertenrunde ein Sieger gekürt. Zur Jury gehörten unter anderem sachverständige Berater, ein Fachplaner für Naturbäder und die Untere Naturschutzbehörde. Eine Sache hatten allerdings die eingereichten Konzepte gemein: Die Erhaltung des 2012 geschlossenen Freibads. Dies war auch ein Wunsch, der aus dem Ideenforum mit Bürgerbeteiligung hervorgegangen war. Die entsprechenden Anregungen wurden in die Auswahlkriterien für die Planungen aufgenommen.

Wenn die Planungen des Siegerkonzepts durchgesetzt würden, würde das Freibad als Naturbad erhalten bleiben. Auch ein Fußweg zur Rollschuhbahn/Parkplatz im Osten würde angelegt. Der derzeit verwilderte Teil im nördlichen Bereich der Wieseckinsel würde eine intensive Überarbeitung erfahren, wie Kühl mitteilte. Im südlichen Bereich könnten ein Beachvolleyball-Feld und Liegeplätze angelegt werden. Ob jedoch alle Ideen aus dem Siegerbeitrag auch umgesetzt werden, steht noch nicht fest: »Der Wettbewerb war so offen angelegt, dass wir auch gute Ideen aus anderen Beiträgen übernehmen können«, sagte Kühl.

Der nächste Schritt in den Planungen ist nun die Öffentlichmachung der Wettbe-werbsergebnisse. Diese können ab dem 14. Dezember im Kulturzentrum eingesehen werden – die Planungen sollen so transparent wie möglich für die Bürger sein. Im Anschluss sollen die Details der Planungen erarbeitet werden. Wenn alles gut geht, könnte dann bereits im nächsten Jahr die konkrete Planungsphase für die Neugestaltung beginnen. Bis allerdings die Bauarbeiter anrücken, wird es wohl 2019 werden. Unter anderem muss noch Baurecht für die Flächen geschaffen werden. (Archivfoto: siw)

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