Exklusiv: Bouffier hält wenig von Grenzschließungen

(gäd). Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier ist davon überzeugt, dass Deutschland die Flüchtlingskrise meistern kann. »Scheitern ist keine Alternative«, sagte der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende im Interview mit dieser Zeitung. Bouffier machte aber auch deutlich, dass diese Aufgabe nicht grenzenlos erfüllt werden könne.
21. Januar 2016, 16:51 Uhr

Er sei aber kein Freund fester Zahlen oder Quoten. »Die Zahl derer, die zu uns kommen, muss deutlich zurückgehen.«

Der Gießener Bouffier setzt weiter auf eine internationale Lösung. »Von Grenzschließungen halte ich wenig«, erklärte er. Man müsse am europäischen Binnenmarkt festhalten und gleichzeitig Europas Außengrenzen ordentlich sichern.

Die Integration der Flüchtlinge sei eine Aufgabe, »die uns mindestens die nächsten 30 Jahre beschäftigen wird«. Das Ziel sei klar: »Aus Flüchtlingen müssen Mitbürger werden.«

+++ Das große Interview mit Volker Bouffier lesen am Freitag in der Printausgabe dieser Zeitung undim E-Paper.

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